VOLLEYBALL: BAYERNLIGA MÄNNER

Ein glanzvoller Satz war zu wenig

Einen Satz zum Träumen lieferten Volkachs Volleyballer gegen den Tabellenführer. Dafür können sich die Ratsherren aber nichts kaufen.
Artikel drucken Artikel einbetten
VC Eltmann II – TSV Abensberg 1:3  
TV Bad Windsheim – TV Faulbach 3:0  
TB/ASV Regenstauf – VfL Volkach 3:1  
TV Mömlingen – SC Memmelsdorf 3:0  
VC Amberg – TSV Zirndorf II 3:0  
SC Memmelsdorf – TV Bad Windsheim 2:3  
1. (1.) TB/ASV Regenstauf 15 13 2 40 : 10 38  
2. (2.) SC Memmelsdorf 15 11 4 36 : 22 31  
3. (3.) TV Mömlingen 12 10 2 32 : 12 28  
4. (6.) TV Bad Windsheim 15 8 7 31 : 27 25  
5. (4.) VfL Volkach 15 8 7 33 : 28 24  
6. (5.) TSV Abensberg 13 8 5 27 : 21 23  
7. (7.) VC Amberg 14 5 9 22 : 28 18  
8. (8.) TV Faulbach 13 4 9 18 : 32 12  
9. (9.) VC Eltmann II 15 3 12 14 : 39 9  
10. (10.) TSV Zirndorf II 15 1 14 8 : 42 5  

 

TB/ASV Regenstauf – VfL Volkach 3:1 (25:22, 25:17, 9:25, 25:17)

Im Auswärtsspiel der Volkacher in der Oberpfalz war die Rollenverteilung klar. Auf der einen Seite die Volkacher, die eine durchwachsene Rückrunde erleben und zudem bis Saisonende keinen nominellen Zuspieler mehr haben, der im Volleyball oft als Schlüsselspieler gilt. Auf der anderen der Tabellenführer, der die letzten 15 Sätze in Folge gewonnen hat. Volkachs Trainer Johannes Förster improvisierte und setzte Peter Moritz, der nach der Rückkehr von Hauke Wagenhäuser von der Diagonalangreifer- auf die Außenangreiferposition gerückt war, erstmals in seiner Karriere als Zuspieler ein. Dieser hatte keine Anpassungsschwierigkeiten.

Der erste Satz verlief ausgeglichen auf hohem Niveau. Die Volkacher hielten besonders in Angriff und Block gegen die Gastgeber mit. Den ersten Satz gaben sie noch knapp ab. Im zweiten konnten sie das hohe spielerische Niveau der Regenstaufer nicht mehr mitgehen. Besonders in der Annahme hatten die Volkacher Probleme. Johannes Förster stellte in der zehnminütigen Pause Peter Moritz auf die Außenangreifer-Position und wechselte sich als Zuspieler ein. Die Umstellung fruchtete: die Volkacher spielten sich mit einer stabilen Annahme und druckvollen Aufschlägen in einen Rausch (25:9). Dieses Niveau hielten sie nicht. Durch eine Angabenserie von 3:3 auf 9:3 brachten sich die Favoriten im vierten Durchgang auf die Siegerstraße.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.