Sulzfeld am Main
Doppelinterview A-Klasse 4 WÜ

Duell zwischen SSV Kitzingen II und Sulzfeld II

Während sich der SSV Kitzingen II seit Beginn mit vorne befindet, kletterte Sulzfelds Reserve erst dorthin.
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Nicht aus der Bahn werfen lassen: Der TSV Sulzfeld II will seine Aufholjagd auch gegen den Tabellendritten aus der Kitzinger Siedlung fortsetzen und nicht wie Johannes Hörlin zu Boden gehen.  Foto: Krumpholz
Nicht aus der Bahn werfen lassen: Der TSV Sulzfeld II will seine Aufholjagd auch gegen den Tabellendritten aus der Kitzinger Siedlung fortsetzen und nicht wie Johannes Hörlin zu Boden gehen. Foto: Krumpholz
Das Verfolgerduell zwischen den Reserven des TSV Sulzfeld und des SSV Kitzingen steigt am Sonntag im Sulzfelder Maustalstadion. Die Kitzinger unterhielt sich mit den Trainern Christoph Wich (Sulzfeld) und Christian Hofrichter (SSV).

Kt: Kann aufgrund der Verfassung beider Teams eher von einem Spitzenspiel gesprochen werden?
Christoph Wich: Allein schon wegen der Tabellenkonstellation. Wir sind direkte Nachbarn mit dem Blick nach oben und wollen Anschluss an Mainsondheim und Effeldorf halten. Die Bezeichnung Spitzenspiel ist absolut gerechtfertigt.
Christian Hofrichter: Wenn der Dritte gegen den Vierten spielt und man auf den Punktestand blickt, kann schon von einem Spitzenspiel geredet werden. Wobei ich uns schon eher in der Verfolgerrolle sehe und wir diese so lange wie möglich auch halten wollen.


Der TSV ist aktuell die Mannschaft der Stunde. Wo sehen Sie die Stärke?
Wich: Wir haben im Moment einen kleinen Lauf. Wir gewinnen unsere Spiele zwar nicht immer schön, aber wir holen unsere Punkte. Die Effektivität lässt weiterhin etwas zu wünschen übrig, aber solange wir die Partien gewinnen, ist das nur zweitrangig.
Hofrichter: Der TSV hat einen Lauf und konnte die letzten sechs Spiele gewinnen. Sie gehen mit einer Menge Selbstvertrauen in das Spiel. Sulzfeld ist neben Mainsondheim die spielstärkste Mannschaft und hat sehr gute Einzelspieler in ihren Reihen. Ihre Stärke ist aber ganz klar der ausgeglichene Kader, in dem sie kaum Schwachstellen haben.

Was kann der SSV da entgegen halten?
Wich: Eine junge und technisch gut ausgebildete Truppe, gespickt mit dem ein oder anderen erfahrenen Mann. Dazu einen sehr guten Trainer, der in der Innenverteidigung einen richtig guten Job macht. Am Sonntag wird es definitiv ein schweres Spiel.
Hofrichter: Wir haben bei beiden Mannschaften einen relativ großen Kader. Es kommen Spieler aus dem Kreis der 1. Mannschaft zu uns, um Spielpraxis zu sammeln oder sich wieder an die erste Mannschaft heranzukämpfen. Dadurch ist das Niveau bei uns in der 2. Mannschaft natürlich dann am Spieltag dementsprechend hoch. Der große Nachteil ist, dass wir an jedem Sonntag mit einer anderen Mannschaft auflaufen und uns deshalb immer wieder neu aufstellen und finden müssen. Aber das ist auch normal bei einer
2. Mannschaft und es wird in Sulzfeld ähnlich sein.

Wie lautet Ihr Ziel für Sonntag?
Wich: Auf keinen Fall verlieren. Aber da wir zu Hause spielen, will ich unbedingt drei Punkte. Die Siedler somit etwas auf Abstand halten und den Kontakt zu Effeldorf und Mainsondheim wahren.
Hofrichter: Wir müssen es endlich einmal schaffen, über 90 Minuten konzentriert zu bleiben und unsere Grundordnung auf dem Feld beibehalten. Dabei zählt es, unsere einfachen Fehler im Spielaufbau abzustellen, denn diese wird Sulzfeld sicher bestrafen. Vor allem in unserem Spiel nach vorne müssen wir genauer, aber auch variabler sein, um uns die ein oder andere Torchance herauszuspielen und diese dann auch zu nutzen.

Auf was wird es ankommen, dass Ihre Mannschaft erfolgreich sein wird?
Wich: Wir müssen auf Sieg spielen - nicht verstecken - und unser Spiel durchziehen. Machen wir unsere Tore, habe ich wenig Bedenken, dass das nicht funktioniert. Defensiv standen wir in letzter Zeit immer sehr gut, trotz der oft wechselnden Innenverteidiger- und Sechserpärchen.
Hofrichter: Wir müssen möglichst schnell ins Spiel finden, was nach unserer langen Zwangspause von vier Wochen nicht einfach sein wird. Wir müssen kompakt stehen und in jeder Phase des Spiels hellwach sein. Wie gesagt, unsere einfachen Fehler im Spielaufbau müssen wir abstellen bzw. minimieren. Wenn jeder meiner Spieler an die Grenzen geht und versucht, die Vorgaben so gut wie möglich umzusetzen, haben wir gegen jede Mannschaft eine Chance zu gewinnen, auch gegen Sulzfeld.

Vervollständigen Sie bitte den Satz: Wir werden am Sonntag gewinnen, weil...
Wich: ...man den Jungs die Vorfreude auf das Spiel anmerkt. Sie sind heiß auf die drei Punkte.
Hofrichter: ... wir Sulzfeld alles abverlangen werden und uns das Glück, das man in so einem Spiel auch mal braucht, durch Disziplin, Laufbereitschaft und Einsatzwillen erkämpfen werden.
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