TISCHTENNIS: OBERLIGA

Drei Doppelsiege reichen Etwashausen nicht

Das Spitzenspiel geht an Bad Königshofen: Dem TVE reicht ein vielversprechender Start beim Konkurrenten nicht zum Erfolg.
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In den Einzeln lief es gegen Bad Königshofen II auch für ihn nicht: Etwashausens Kapitän Christoph Sasse Foto: Foto: Karl Unger

Tischtennis

Oberliga Bayern Männer

TSV Bad Königshofen II – TV Etwashausen 9:5
TSV Bad Königshofen II – TSV Schwabhausen 9:4
TSV Starnberg – TTC Kist 9:7

1. (2.) TSV Bad Königshofen II 4 3 1 0 35 : 19 7 : 1
2. (1.) FC Bayern München II 2 2 0 0 18 : 4 4 : 0
3. (3.) TV Etwashausen 3 1 1 1 22 : 20 3 : 3
4. (4.) TSV Schwabhausen 3 1 1 1 21 : 23 3 : 3
5. (5.) TTC Kist 4 1 1 2 30 : 30 3 : 5
6. (6.) TTC Fortuna Passau II 1 1 0 0 9 : 1 2 : 0
7. (9.) TSV Starnberg 3 1 0 2 14 : 25 2 : 4
8. (7.) SV Haiming 1 0 0 1 3 : 9 0 : 2
9. (8.) TB/ASV Regenstauf 1 0 0 1 1 : 9 0 : 2
10. (9.) MTV Ingolstadt 2 0 0 2 5 : 18 0 : 4

TSV Bad Königshofen II – TV Etwashausen 9:5 (35:22 Sätze)

Das Duell der beiden Titelanwärter in der Oberliga begannen die Tischtennis-Herren des TV Etwashausen vielversprechend: Nach den Doppeln lagen die Gäste bei der Reserve des TSV Bad Königshofen mit 3:0 in Führung. „Unsere neue Doppelstrategie ging voll auf“, sagt Christoph Sasse. Der TV-Kapitän tauschte Positionen mit Jens Jung und trat zusammen mit Kamil Michalik an – Jung dagegen mit Markus Jäger. In den Doppeln gingen es zwar eng zu, dennoch hatten die Gastgeber in allen drei Partien das Nachsehen.

Anders in den Einzeln. „Wir haben nach den Doppeln irgendwie den Faden verloren“, erklärte Sasse die folgenden Verluste. „Vielleicht hat uns hier und da das Quäntchen Glück gefehlt. Aber es ist auch einfach schwierig, gegen so eine starke Truppe etwas zu reißen.“

Gut vorbereitete Hausherren

Die Königshofener Reserve wurde im Vorfeld von der Erstligamannschaft gecoacht (Sasse: „Die waren extrem gut vorbereitet und wussten genau, was wir machen.“), Tsubasa Moriya eigens für den Auftritt gegen Etwashausen ins Rennen geschickt.

Selbstkritischer Kapitän

Beim Stand von 4:4 war es ausgerechnet das Duell des Kapitäns Sasse gegen Königshofens Max Keller, das die Partie drehte. Entsprechend selbstkritisch ging Sasse mit sich selbst ins Gericht: „Die Partie muss ich gewinnen. Das ist eigentlich unentschuldbar.“ Zwar glich Kamil Michalik noch einmal aus (5:5), die restlichen Partien sicherten sich jedoch die Gastgeber und siegten schließlich 9:5. In der Tabelle steht der TVE nach dieser Auswärtsniederlage auf Rang drei, hat aber in der kommenden Woche die Gelegenheit, gleich wieder nachzulegen: Dann ist mit dem MTV Ingolstadt das Tabellenschlusslicht zu Gast.

Die Statistik des Spiels

Schüller/Jaslovsky – Michalik/Sasse 2:3 (11:8, 12:10, 5:11, 7:11, 8:11) Miszewski/Moriya – Günzel/Herbert 2:3 (4:11, 11:8, 11:7, 9:11, 8:11) Itagaki/Keller – Jäger/Jung 1:3 (6:11, 2:11, 11:9, 6:11) Schüller – Günzel 3:2 (11:7, 10:12, 11:5, 7:11, 11:5) Jaslovsky – Michalik 3:0 (11:5, 12:10, 11:7) Miszewski – Jäger 1:3 (4:11, 8:11, 11:8, 5:11) Itagaki – Herbert 3:0 (11:8, 11:6, 11:7) Moriya – Jung 3:1 (11:3, 6:11, 11:9, 11:5) Keller – Sasse 3:1 (13:11, 8:11, 11:8, 11:9) Schüller – Michalik 2:3 (11:4, 4:11, 11:8, 1:11, 7:11) Jaslovsky – Günzel 3:1 (12:10, 11:7, 10:12, 16:14) Miszewski – Herbert 3:0 (11:3, 11:6, 12:10) Itagaki – Jäger 3:1 (11:5, 11:6, 4:11, 11:8) Moriya – Sasse 3:1 (11:8, 11:7, 10:12, 11:5)

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