HANDBALL: BEZIRKSOBERLIGA MÄNNER

Direkter Vergleich hält Volkach in der Liga

Die Niederlage in Schweinfurt konnte den Ratsherren nichts mehr anhaben. Weil beide Spiele gegen Waldbüttelbrunn II gewonnen wurden, bleiben sie erstklassig.
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Stefan Knötgen und seine Volkacher bleiben Bezirksoberligist.
MHV Schweinfurt – HSG Volkach 27:25  
TG Höchberg – TSV Rödelsee 27:24  
TSV Partenstein – TSV Lohr II 26:27  
TV Gerolzhofen – DJK Rimpar III 28:28  
FC Bad Brückenau – DJK Waldbüttelbrunn II 33:24  
SV Michelfeld – TV Großlangheim 26:21  

 

 

1. (1.) TSV Rödelsee 22 19 0 3 671 : 583 38 : 6  
2. (2.) SV Michelfeld 22 16 1 5 608 : 551 33 : 11  
3. (3.) TSV Lohr II 22 13 1 8 615 : 559 27 : 17  
4. (5.) TV Gerolzhofen 22 11 2 9 663 : 632 24 : 20  
5. (4.) TSV Partenstein 22 11 1 10 598 : 544 23 : 21  
6. (8.) FC Bad Brückenau 22 11 1 10 610 : 588 23 : 21  
7. (9.) MHV Schweinfurt 22 11 1 10 664 : 664 23 : 21  
8. (6.) HSG Volkach 22 10 2 10 588 : 590 22 : 22  
9. (7.) DJK Waldbüttelbrunn II 22 11 0 11 571 : 598 22 : 22  
10. (10.) TG Höchberg 22 8 2 12 560 : 588 18 : 26  
11. (11.) DJK Rimpar III 22 4 1 17 559 : 633 9 : 35  
12. (12.) TV Großlangheim 22 1 0 21 473 : 650 2 : 42  

 

TG Höchberg – TSV Rödelsee 27:24 (16:15). Obwohl sich Rödelsee noch einmal vorgenommen hatte, die Saison mit einem Sieg zu beenden, fehlte im Auswärtsspiel beim bereits festgestehenden Absteiger Höchberg die Spannung. „Wir waren zwar körperlich anwesend, aber nicht im Spiel dabei. Zu viele Fehlwürfe aus schlechten Positionen, den freien Mitspieler nicht gesucht, technische Fehler und eine passive Abwehr führten zur Niederlage“, berichtete Rudi Hess, der nach 50 Jahren als Spieler und Funktionär beim TSV Rödelsee sein letztes Spiel als Betreuer absolvierte. Dem Spielverlauf nach lieferten sich beide Mannschaften eigentlich eine ausgeglichene Partie, wobei keine der beiden Seiten mit mehr als zwei Toren in Führung lag. Meist führten die Höchberger und gingen am Ende auch als Sieger vom Feld. Nur anfangs legte Rödelsee bis zum 6:6 vor, danach wechselte mit drei Toren Steffen Hemmelmanns der Vorteil zum Gastgeber.

Höchberg: Sternkopf 10/3, Krieger 5, Englert 3, Scheuplein 3/1, Hemmelmann 3, Torsten 2, Bauer 1. Rödelsee: Pruy 6, Hammer 4, Reichhard 4, Heß 3/1, Burger 3, Strietzel 2, Endriß 1, Suchy 1.

SV Michelfeld – TV Großlangheim 26:21 (11:9). Für beide Mannschaften standen die Plätze bereits vor dem letzten Spieltag fest. Aufsteiger Michelfeld beendete die Saison als Zweiter, Großlangheim als Letzter und muss nach drei Jahren zurück in die Bezirksliga. Mit einem Sieg gelang den Hausherren ein gebührender Abschluss einer überaus erfolgreichen Runde. Bis zum 9:9 legten zunächst die Gäste vor, jedoch setzte sich Michelfeld mit einer 4:0-Serie vor und nach der Halbzeit vorentscheidend ab. Zwar holte Großlangheim eine Viertelstunde vor Schluss noch einmal beim 15:16 auf ein Tor auf, doch Michelfeld ließ sich die Führung nicht nehmen.

Michelfeld: Häckner 7/5, Faustmann 5, Udo Dennerlein 3/2, Thorsten Holler 3, Möslein 2/1, Lukas Dennerlein 2/1, Wagner 1, Jürgen Dennerlein 1, Schardt 1, Reinhart 1. Großlangheim: Dürr 6/3, Sterk 3, Pfannes 2, Rösch 2, Fröstl 2/1, Nicola 2, Östreicher 2, Hoppert 1, Hufnagel 1.

MHV Schweinfurt – HSG Volkach 27:25 (14:12). Mit einer ordentlichen Leistung wollte Volkach einen gelungenen Abschluss feiern. „Kämpferisch kann man uns in diesem Spiel nichts vorwerfen, nur haben wir zu viele technische Fehler gemacht“, erklärte Trainer Stefan Knötgen. Nervöse Schweinfurter, denen mit einer Niederlage der Abstieg drohte, nutzten jedoch nicht alle. So blieb es bis zum Ende ein enges Spiel. Obwohl sie zwischendurch mit bis zu fünf Toren in Rückstand lagen, holten die Volkacher noch einmal zum 25:26 auf. „Es hätte auch zu unseren Gunsten ausgehen können, wenn wir unsere letzten drei Siebenmeter nutzen“, meine Knötgen und freute sich nach einer wechselhaften Saison auf die Sommerpause.

Schweinfurt: Früh 8/2, Bitsch 5, Kreisel 3, Schüll 3, Zwiazek 2, Karl 2, Heege 2, Fey 1, Landgraf 1. Volkach: Hübner 6, Seitzer 5, Fertig 4, Weimann 3/3, Kimmel 2, Lutz 2, Götz 1, Klinger 1, Müller 1.

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