HANDBALL: LANDESLIGA

Die Mainfranken sind schon Tabellenführer

Nach dem 27:21 zu Hause stürmen Mainfrankens Frauen an die Spitze, und die Trainerin verteilt ein Sonderlob. Marktsteft erleidet nach dem jüngsten Erfolg ein Debakel.
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Landesliga Nord Frauen

 

HSG Mainfranken – TS Herzogenaurach II 27:21  
DJK Rimpar – 1. FC Nürnberg Handball 27:17  
SV Obertraubling – TSV Wendelstein 22:21  
HSG Pleichach – HC Forchheim 31:19  
SC 04 Schwabach – ESV Regensburg II 22:29  
HC Sulzbach-Rosenberg – TV Marktsteft 28:14  
SG Kunstadt/Weidhausen – Post SV Nürnberg 23:26  

 

 

1. (5.) HSG Mainfranken 2 2 0 0 50 : 42 4 : 0  
2. (4.) Post SV Nürnberg 2 2 0 0 48 : 41 4 : 0  
3. (3.) SV Obertraubling 2 2 0 0 47 : 40 4 : 0  
4. (11.) HSG Pleichach 2 1 0 1 49 : 41 2 : 2  
5. (6.) TS Herzogenaurach II 2 1 0 1 37 : 41 2 : 2  
6. (10.) HC Sulzbach-Rosenberg 2 1 0 1 42 : 30 2 : 2  
7. (1.) TV Marktsteft 2 1 0 1 47 : 47 2 : 2  
8. (14.) ESV Regensburg II 2 1 0 1 48 : 55 2 : 2  
9. (12.) DJK Rimpar 2 1 0 1 46 : 42 2 : 2  
10. (7.) SC 04 Schwabach 2 1 0 1 40 : 46 2 : 2  
11. (2.) HC Forchheim 2 1 0 1 45 : 49 2 : 2  
12. (8.) Kunstadt/Weidhausen 2 0 0 2 40 : 44 0 : 4  
13. (13.) TSV Wendelstein 2 0 0 2 39 : 48 0 : 4  
14. (9.) 1. FC Nürnberg Handball 2 0 0 2 38 : 50 0 : 4  

 

HSG Mainfranken – TS Herzogenaurach II 27:21 (12:8). Hochzufrieden äußerte sich Mainfrankens Trainerin Steffi Placht über den Auftritt ihrer Mannschaft beim souveränen Heimsieg über Herzogenaurach. „So kann es weitergehen“, sagte sie angesichts eines gelungenen Saisonstarts mit zwei Siegen in zwei Spielen. Der Gast aus Mittelfranken erzielte zwar den ersten Treffer des Abends, doch danach übernahm die Heim-Sieben und ließ sich nicht mehr vom Kurs abbringen.

„Wir haben von Beginn an dominiert und uns nur beim Stande von 8:3 einen Durchhänger erlaubt,“ so Placht. Drei Tore hintereinander kassierte ihr Team in dieser Phase, und es leistete sich im Angriff den einen oder anderen Fehlwurf. Doch wirkte sich das für die Gastgeberinnen nicht nachhaltig negativ aus. Sie schalteten aus einer gut funktionierenden Abwehr heraus immer wieder schnell nach vorne um und kamen zu zahlreichen Torerfolgen. Rund zehn Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung beim Stand von 23:14 neun Tore, so dass danach Schaulaufen angesagt war. Neben der gewohnt starken zwölffachen Torschützin Melanie Meyer bekam auch Julia Flohr ein Sonderlob von der Trainerin für ihre Leistung. Mainfranken: Melanie Meyer 12/3, Flohr 6, Ebner 3, Golm 3, Knauer 2, Selina Geißler 1. Herzogenaurach: Kräck 5, Küffner 4, Willert 4, ten Brink 4, Wittmann 3/2, Albrecht 1.

HC Sulzbach/Rosenberg – TV Marktsteft 28:14 (15:4). Auf verlorenem Posten stand der Aufsteiger aus Marktsteft bei seinem ersten Auswärtsauftritt in Sulzbach/Rosenberg. Die Gäste hatten einen Fehlstart in die Partie erwischt und lagen nach vier Minuten bereits mit 0:4 in Rückstand. Auf Marktstefts ersten Treffer nach rund fünf Minuten antwortete das Heimteam mit einem 7:0-Lauf, womit das Spiel beim Stand von 11:1 schon Mitte der ersten Hälfte quasi entschieden war. „Wir wollten an die Leistung der Vorwoche anknüpfen“, sagte Marktstefts Trainer Vilo Vitkovic mit Blick auf das 33:19 gegen Re-gensburg. „Leider ist uns das nicht gelungen.“

In der Abwehr habe seine Mannschaft eine „katastrophale Leistung“ gebracht, so Vitkovic. Dazu habe sie dem Gegner zu viele Treffer aus dem Positionsangriff und sich selbst zu viele technische Schwächen erlaubt. So konnte der Aufsteiger im zweiten Durchgang den Schaden bestenfalls noch begrenzen. „Unser Gegner war einfach besser“, sagte Vitkovic. „Wir müssen aus dieser Niederlage lernen und erkennen, dass nichts von alleine geht.“ Sulzbach: Ertel 7/2, Steffi Häckl 5/2, Wagner 4, Thiel 4, Plößl 3, Link 2, Mutzbauer 2, Lang 1. Marktsteft: Streng 4, Hertlein 3, Müller-Scholden 2, Remler 2, Wendel 2/1, Hirsch 1.

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