HANDBALL: LANDESLIGA NORD FRAUEN

Die Mainfranken kämpfen sich zum Sieg

Ganz schön strampeln müssen die Mainfranken, bis der Sieg gegen den ausgeglichenen und laufstarken Gegner aus Helmbrechts feststeht.
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Landesliga Nord Frauen

 

HC Sulzbach-Rosenberg – SV Obertraubling 32:21  
MTV Stadeln – MHV Schweinfurt 28:22  
HSG Pleichach – ESV Regensburg II 28:26  
HSG Mainfranken – TV Helmbrechts 26:24  
TG Landshut – TSV Röthenbach 34:18  
HSG Freising/Neufahrn – TSV Winkelhaid 33:30  

 

 

1. (1.) MTV Stadeln 10 8 1 1 298 : 245 17 : 3  
2. (2.) TG Landshut 10 8 0 2 266 : 230 16 : 4  
3. (4.) HC Sulzbach-Rosenberg 10 7 1 2 281 : 233 15 : 5  
4. (5.) HSG Freising/Neufahrn 9 7 0 2 246 : 189 14 : 4  
5. (3.) TSV Winkelhaid 10 7 0 3 282 : 254 14 : 6  
6. (7.) HSG Mainfranken 10 6 0 4 287 : 246 12 : 8  
7. (6.) SV Obertraubling 10 6 0 4 250 : 240 12 : 8  
8. (8.) HSG Pleichach 9 5 0 4 234 : 207 10 : 8  
9. (9.) HSV Bergtheim II 9 4 0 5 230 : 233 8 : 10  
10. (10.) TV Helmbrechts 10 4 0 6 237 : 244 8 : 12  
11. (11.) MHV Schweinfurt 10 2 0 8 195 : 246 4 : 16  
12. (12.) ESV Regensburg II 10 2 0 8 228 : 258 4 : 16  
13. (13.) Kunstadt/Weidhausen 9 0 1 8 144 : 221 1 : 17  
14. (14.) TSV Röthenbach 10 0 1 9 192 : 324 1 : 19  

 

HSG Mainfranken – TV Helmbrechts 26:24 (12:11). Ganz schön strampeln mussten die Mainfranken, bis der Sieg gegen den ausgeglichenen und laufstarken Gegner fest stand. „Wir waren gewarnt, Helmbrechts hatte zuvor ja gegen Tabellenführer Stadeln gewonnen“, hatte HSG-Trainerin Steffi Placht ihre Truppe auf ein schwieriges Unterfangen eingestellt.

Das lag aber auch daran, dass es sich die Gastgeberinnen im Angriff selbst unnötig schwer machten. „Es stand lange 3:3, wir hatten acht klare Möglichkeiten und hätten schon 10:3 führen müssen“, berichtete die Trainerin. Manch überhasteter Abschluss, Pfosten oder die gute Gästetorhüterin hielten Helmbrechts im Spiel, zur Halbzeit lag die Kitzinger Spielgemeinschaft nur mit einem Tor vorne.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts folgte annähernd das selbe Lied. Die Mainfranken starteten gut, ließen jedoch vorne zu viele Möglichkeiten aus, so dass Helmbrechts zwischendurch 17:15 führte. Das weckte den Ehrgeiz der Mainfranken anscheinend, die in der Folge wieder anzogen. Sie ließen sich dabei auch von einer kurze Deckung gegen Melanie Meyer nicht mehr aus dem Tritt bringen und drehten das Spiel wieder zu ihren Gunsten.

Erst gegen Ende wurde es noch einmal spannend, weil die HSG nach einer Zeitstrafe gegen „Melle“ Meyer die letzten Minuten bei drei Toren Vorsprung in Unterzahl auskommen musste. Sie spielte den Sieg aber clever nach Hause. „Es war ein insgesamt verdienter Sieg. Wir haben über den Kampf ins Spiel gefunden“, fasste es Trainerin Steffi Placht zusammen.

Mainfranken: Melani. e Meyer 9/2, Meulenkamp 4, Julia Meyer 3, Trabold 3, Petra Geißler 2, Selina Geißler 2, Flohr 1, Knau-er 1, Golm 1; Helmbrechts: Reif 8/5, Schlegel 5, Klier 4, Erhard 3, Kieser 2, Ja-kob 1, Wirth 1.

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