GEWICHTHEBEN: BAYERNLIGA

Die Kitzinger Gewichtheber stürzen ab

Dem Gast aus Regensburg sind die Kitzinger Heber bei weitem nicht gewachsen. Selbst in ihrer Paradedisziplin kommen sie dem Gegner nicht bei.
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Stark, aber nicht stark genug: Nicole Winterholler und die Kitzinger Gewichtheber. Hess Foto: Foto: Hartmut
Bayernliga

 

HG Eichenau/Neu-Ulm – TSV Waldkirchen 333,0 : 438,8  
KSV Kitzingen – KSV Bavaria Regensburg 356,7 : 434,0  
AC 82 Schweinfurt – KSC Attila Dachau 434,0 : 262,2  
ESV München Ost – ESV Neuaubing 409,1 : 392,0  

 

 

1. (1.) TSV Waldkirchen 6 6 0 0 2438,4 : 2053,2 17  
2. (4.) AC 82 Schweinfurt 7 5 0 2 2778,0 : 2324,2 13  
3. (6.) KSV Bavaria Regensburg 7 3 0 4 2717,5 : 2666,5 11  
4. (2.) KSV Kitzingen 6 3 0 3 2351,3 : 2182,3 10  
5. (3.) ESV Mü.-Neuaubing 6 3 0 3 1994,3 : 2165,1 10  
6. (5.) HG Eichenau/Neu-Ulm 6 3 0 3 2186,5 : 2161,6 9  
7. (8.) ESV München Ost 6 3 0 3 2072,6 : 2211,3 8  
8. (7.) 1. AC Regensburg 6 2 0 4 2056,1 : 2261,2 6  
9. (9.) KSC Attila Dachau 6 0 0 6 1782,2 : 2351,5 0  

 

KSV Kitzingen – Bavaria Regensburg 356,7:434,0

Zum Saisonende hin macht sich bemerkbar, dass die Kitzinger Gewichtheber nur eine dünne Personaldecke haben. Am sechsten der acht Wettkampftage mussten sie am Samstagabend auf Julian Seuffert verzichten, auch Raphael Zink wurde im Stoßen durch den älteren Kollegen Johannes Dworschak ersetzt. Die Regensburger konnten indes wie in den vergangenen Wochen auf ihr volles Potenzial zurückgreifen – und liefern konstant um die 430 Relativpunkte. Den Kitzingern war somit klar, dass ein Sieg schwer würde.

Bereits im Reißen holten die Regensburger mit ihren fünf Frauen im Team einen gewaltigen Vorsprung von 49 Punkten heraus. Mit 160 zu 111 Relativpunkten ging der Punkt deutlich an die Oberpfälzer, obwohl Nicole Winterholler und Stefan Holzer für den KSV mit jeweils drei gültigen Versuchen und 75 sowie 111 Kilogramm hervorragende Ergebnisse lieferten.

Im Stoßen hofften die Kitzinger, ihre Stärke ausspielen zu können, um doch noch einen Gewinnpunkt mitnehmen zu können. Winterholler, Holzer und Benjamin Uhl zeigten erneut nur gütige Versuche und kamen alle nahe an ihre Bestleistungen ran. Auch Ersatzheber Dworschak konnte hier – nach jahrelanger Wettkampfpause – mit 107 Kilogramm glänzen. Katharina Fischer und Thomas Stöhr komplettierten die Mannschaft, vermochten die Niederlage aber nicht abzuwenden. Somit ging das Stoßen ebenfalls mit 274:245,7 an die Gäste von der Donau.

Damit hatten die Kitzinger ihre erste klare Niederlage der Saison erlitten. Bis jetzt hatten sie immer zumindest einen Punkt im Stoßen geholt. Zum letzten Heimkampf dieser Saison kommt am Samstag, 15. Februar, nun der AC Regensburg an den Main.

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