Landesliga Nord Frauen
 
1. FC Nürnberg II – TSV Frickenhausen 2:1  
FV Obereichstätt – TV Nabburg 3:1  
SV Frensdorf – SV Leerstetten 0:1  
Schwabthaler SV – FC Pegnitz 3:3  
Kickers Aschaffenburg – SV Reitsch 2:3  
Dettelbach und Ortsteile – SV Weinberg II 0:2  
 
1. (1.) SV Leerstetten 5 5 0 0 20 : 2 15  
2. (2.) 1. FC Nürnberg II 5 4 1 0 20 : 5 13  
3. (3.) TV Nabburg 5 3 1 1 12 : 7 10  
4. (4.) TSV Frickenhausen 5 3 0 2 13 : 5 9  
5. (5.) SV Reitsch 5 3 0 2 8 : 7 9  
6. (6.) FV Obereichstätt 5 3 0 2 11 : 12 9  
7. (6.) FC Pegnitz 5 2 1 2 11 : 14 7  
8. (8.) SV Frensdorf 5 1 2 2 9 : 7 5  
9. (9.) Schwabthaler SV 5 1 1 3 6 : 16 4  
10. (12.) SV Weinberg II 5 1 0 4 5 : 13 3  
11. (10.) Kickers Aschaffenburg 5 0 1 4 4 : 13 1  
12. (11.) Dettelbach und Ortsteile 5 0 1 4 4 : 22 1  

Dettelbach und Ortsteile – SV Weinberg II 0:2 (0:0). Für Dettelbach wird der Kampf um den Klassenverbleib zu einer Herkulesarbeit. Selbst gegen die bisher sieglosen Leidensgenossinnen aus Weinberg ist der Mannschaft das erhoffte Erfolgserlebnis verwehrt geblieben; stattdessen gab es im fünften Saisonspiel die vierte Niederlage. Die Dettelbacherinnen müssen nun ihre Aufholjagd vom zwölften und letzten Tabellenplatz starten. Eine gute halbe Stunde vielversprechender Offensiv-Fußball reichte gegen die Mittelfränkinnen nicht für die Wende zum Besseren. Weinberg krönte einen starken Auftritt in der zweiten Hälfte mit den späten Treffern in der 80. und 84. Minute.

Hätte allein Kerstin Maier ihre erstklassigen Gelegenheiten genutzt, die Partie wäre rasch entschieden gewesen. Aber es ging schief, was schief gehen konnte. Nach zwei Minuten verpasste Maier eine Flanke von Denise Schömig, zwölf Minuten später eine Vorlage Katharina Bankls – und nach einer halben Stunde steuerte sie geradewegs aufs Tor zu, um den Ball dann aus nächster Nähe in lichte Höhen zu setzen. Das sah gut aus, machte Hoffnung für die zweite Hälfte, in der die Dettelbacherinnen dann aber immer mehr einbrachen. Es war wohl auch eine Frage der Kraft, und da konnten die Gäste die größeren Reserven mobilisieren.

Während Dettelbach nun über keine zwingende Chance mehr verfügte (nach einem Freistoß Sandra Henigs entstand nur ein Hauch von Gefahr), zeigte Weinberg, was Effizienz im Abschluss bedeutet. Die Dettelbacherinnen sahen sich in beiden Fällen nicht in der Gunst von Schiedsrichter Werner Rißmann. Nach einem Eckball in der 80. Minute monierten sie eine Behinderung ihrer Torhüterin Johanna Steinbacher im Fünfmeterraum, aber weil der Pfiff ausblieb, bugsierte Sarah Kraus den Ball einfach mal ins Netz. Der Unmut wuchs nur vier Minuten später, als Rißmann einen umstrittenen Foulelfmeter verhängte, den Elisa Schumann zum 0:2 verwandelte. Es war die Entscheidung in einer Begegnung, in deren zweitem Abschnitt die Dettelbacherinnen sich arg rar gemacht hatten.

Tore: 0:1 Sarah Krauß (80.), 0:2 Elisa Schumann (84., Foulelfmeter).

1. FC Nürnberg II – TSV Frickenhausen 2:1 (2:1). Aller guten Dinge waren drei beim TSV Frickenhausen. Denn nach drei Siegen ist die schöne Serie in Nürnberg gerissen – weil die Mannschaft bei aller Spielkunst, die sie zelebrierte, das Wesentliche dieses Spiels verdrängte: Am Ende entscheiden Tore. Eine Wahrheit, die man bereits im ersten Spiel gegen Obereichstätt in aller Konsequenz zu spüren kriegte.

Hinzu kam, dass die Frickenhäuse-rinnen bei ihrem Gastspiel in Nürnberg kalt erwischt wurden. Nach vier Minuten stand es 1:0, nach zehn Minuten 2:0 – verschlafen könnte man den Start nennen. Erst danach raffte sich der TSV auf, tastete sich langsam heran und zog mehr und mehr sein überlegenes Spiel auf. Aber so druckvoll und stürmisch die Frickenhäuser Frauen auch auftraten, so nachlässig und wenig zwingend wirkten sie im Abschluss. Auch Sandra Abersfelder, die nach ihrer Nasenbeinfraktur wieder mitmachte, war kein Erfolgserlebnis beschieden. So blieb Kim Kißlers Treffer nach 22 Minuten das einzige zählbare Produkt für den TSV, der die Sicht auf die Spitzenplätze damit etwas verliert.

Tore: 1:0 Jessica Haas (4., aus kurzer Entfernung), 2:0 Christina Wagner (11.), 2:1 Kim Kißler (22.).

Bezirksoberliga Frauen
 
VfR Stadt Bischofsheim – FC Hopferstadt 1:1  
Spfr. Herbstadt – FC Schweinfurt 05 2:4  
TSV Lohr – Spfr. Herbstadt 2:1  
TSV Lohr – SV Albertshausen/KG 3:2  
FV Dingolshausen – ETSV Würzburg III 2:4  
FFC Bastheim/Burgwallbach – TSV Prosselsheim 3:1  
 
1. (1.) FC Schweinfurt 05 6 5 0 1 24 : 10 15  
2. (3.) ETSV Würzburg III 6 5 0 1 22 : 7 15  
3. (2.) VfR Stadt Bischofsheim 5 4 1 0 29 : 8 13  
4. (4.) FV Dingolshausen 6 3 1 2 16 : 17 10  
5. (5.) FC Hopferstadt 4 2 2 0 8 : 4 8  
6. (8.) TSV Lohr 6 2 1 3 11 : 22 7  
7. (6.) FFC Bastheim/Burgwallbach 4 2 0 2 5 : 13 6  
8. (9.) Spfr. Herbstadt 5 0 1 4 6 : 15 1  
9. (10.) SV Albertshausen/KG 6 0 1 5 8 : 20 1  
10. (7.) TSV Prosselsheim 6 0 1 5 11 : 24 1  

VfR Bischofsheim – FC Hopferstadt 1:1 (1:1). Mit einem Blitzstart waren Hopferstadts Frauen in Bischofsheim erfolgreich. Vom Anstoß weg erzielte Silvia Schuler nach nur zehn Sekunden die Führung. Schuler hätte kurz darauf nachlegen können, schob den Ball aber am Tor vorbei. Nach zwanzig Minuten wurde Bischofsheim seiner Rolle als Meisterschaftsanwärter allmählich gerecht.

Anne Möller traf nur die Latte, Verena Faulstich schoss knapp neben das Tor – und war kurz vor der Pause doch noch erfolgreich. Sie zog aus sechzehn Metern einfach mal mit links ab und traf genau ins Eck. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der beiden Mannschaften Chancen zum Sieg bot. Am Schluss verhinderte die Bischofsheimer Torfrau Anja Schreiner mit einer Parade die erste Saisonniederlage.

Tore: 0:1 Silvia Schuler (1.), 1:1 Verena Faulstich (41.).