Kitzingen

Der steinige Weg des Schiedsrichters

Die Schiedsrichtergruppe Kitzingen/Ochsenfurt ehrt altgediente Kameraden und wirbt um Nachwuchs. Aber der Obmann weiß, dass er nicht viel zu bieten hat.
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Die geehrten Mitglieder der Schiedsrichtergruppe Kitzingen/Ochsenfurt mit den Laudatoren: (stehend von links) Beisitzer Harald Knof, Fahri Kilic, David Williams, Christoph Rausch, Jürgen Hirsch, Florian Schneider, Roland Bergmann, Erwin Fleischmann, Bezirksobmann Norbert Kröckel, Gruppenobmann Helmut Wittiger; (sitzend von links) David Bailey, Wolfgang Knöchel, Werner Eck, Herbert Pieper.

Dem Wunsch mancher Kameraden war es geschuldet, dass die Fußball-Schiedsrichtergruppe Kitzingen/Ochsenfurt ihren Stammsitz wechselte und die Jahresschlussfeier von einem Lokal in Gollhofen ins Vereinsheim Willanzheim verlegte. Etwa 100 Sportkameraden begrüßte Gruppen-Obmann Helmut Wittiger. Er hob die intensive Arbeit zur Förderung junger Schiedsrichter hervor und verwies auf den steinigen Weg nach oben.

„Die Sitzungsbesuche und Fortbildungen zum Aufstieg sind notwendige Zeitfresser. Zeit und Kosten hat hier jeder Schiedsrichter selbst zu tragen“, sagte Wittiger. „Alles, was wir euch zurückgeben können, sind minimale Entschädigungen für Betreuungen. Die haben wir im Grunde genommen durch unsere Beiträge auch noch selbst finanziert.“ Vorwärts gehe es nur über eine Assistententätigkeit, die nicht bei allen Sportkameraden sonderlich beliebt, aber unumgänglich sei.

Der Chef lobt die gute Arbeit

Bevor Norbert Kröckel als Vorsitzender des Bezirksausschusses die Ehrungen vornahm, dankte er einer rührigen Gruppe für deren Arbeit mit seinen Schiedsrichtern an der Spitze, Felix Meding und Ramon Taub sowie Johannes Hartmeier, Niklas Baudach und Alexander Weid. Die Gruppe habe gute Arbeit geleistet, so der Bezirkschef. Große Bedenken gebe es bei der Besetzung der unteren Klassen mit Schiedsrichtern. Umso mehr lobte er den Einsatz jener Kameraden, die nach wie vor Sorge dafür tragen, dass noch ein geordneter Sportbetrieb stattfinden könne, und das bei oft fehlender Wertschätzung. Kröckel dankte auch dem ehemaligen Lehrwart der Gruppe Niklas Baudach und dessen Nachfolger Gerd Dluczek.

Geehrt wurden für zehn Jahre mit der Ehrennadel in Gold: Christoph Rausch (SV-DJK Riedenheim), Harald Stadelmann (ASV Ippesheim), Fahri Kilic (FV Ülkemspor Kitzingen) und David Williams (FC Würzburger Kickers); für 15 Jahre (gruppenintern) Jürgen Hirsch (SpVgg Gülchsheim) und Florian Schneider (SG Margetshöchheim); für 20 Jahre mit dem Verbandsehrenzeichen in Silber: David Bailey (Rot-Weiß Kitzingen); für 25 Jahre mit der Ehrennadel in Gold mit Eichenlaub Werner Eck (SV Sonderhofen), Erwin Fleischmann (SG Randersacker) und Roland Bergmann (FC Stockheim).

Für 30 Jahre nahm Wolfgang Knöchel von der SG Seinsheim/Nenzenheim das Ehrenzeichen in Gold entgegen. Herbert Piper (TSV Mainbernheim) erhielt für 40 Jahre die Ehrenmedaille in Silber. Und die Verbandsplakette bekam Adolf Rupprecht (SSV Kitzingen) für 60 Jahre. Zum Schluss gab es die Weihnachtsgeschichte, feierlich vorgetragen von Erwin Fleischmann.



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