Kitzingen

Der SSV Kitzingen bannt den Abstieg

Mit dem 3:0 im Landkreisderby gegen Wiesentheid haben die Kitzinger den Klassenverbleib geschafft. Vincent Held vom Sieger SSV kommt, trifft – und muss wieder raus.
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Der Wiesentheider Modou Faye (hinten) rangelt mit Kitzingens Luca Fischer um den Ball.
U19 Bezirksoberliga

 

JFG Kreis Würzburg Südwest – FC Sand 2:2  
TSV Großbardorf – TSV Bergrheinfeld 5:0  
DJK-TuS Leider – SV Heidingsfeld 1:3  
JFG Hochspessart – VfR Goldbach 3:1  
SSV Kitzingen – TSV/DJK Wiesentheid 3:0  
(SG) FC Bad Kissingen – SpVgg Hösbach-Bahnhof 4:1  

 

 

1. (2.) TSV Großbardorf 16 11 4 1 50 : 16 37  
2. (1.) FC Sand 17 11 3 3 41 : 21 36  
3. (5.) JFG Kreis Würzburg Südwest 16 9 4 3 35 : 21 31  
4. (3.) SpVgg Hösbach-Bahnhof 17 10 1 6 40 : 29 31  
5. (4.) DJK-TuS Aschaffenburg-Leider 17 10 1 6 38 : 29 31  
6. (6.) TSV Bergrheinfeld 17 10 0 7 31 : 28 30  
7. (7.) SV Heidingsfeld 17 9 2 6 30 : 29 29  
8. (8.) SSV Kitzingen 18 7 4 7 28 : 32 25  
9. (9.) VfR Goldbach 18 4 0 14 25 : 53 12  
10. (10.) TSV/DJK Wiesentheid 17 3 2 12 28 : 46 11  
11. (11.) (SG) FC Bad Kissingen 14 3 1 10 24 : 30 10  
12. (12.) JFG Hochspessart 16 1 2 13 15 : 51 5  

 

SSV Kitzingen – TSV/DJK Wiesentheid 3:0 (2:0). Trotz personeller Sorgen hat sich der Kitzinger U19-Nachwuchs im Landkreis-Derby durchgesetzt. Verdientermaßen, wie auch der Gegner feststellte. „Die Siedler waren einfach besser“, sagte Wiesentheids Trainer Helmut Helbich. „Bei uns lief nichts. Wir haben uns keine einzige richtige Torchance herausgespielt. Es war unsere schlechteste Leistung in den vergangenen Wochen, ein Rückschritt.“

Die Partie lief von Beginn an ganz nach dem Geschmack der Kitzinger. Weil auch Maximilian Mergenthaler wegen seines Studiums am Samstag nicht spielen konnte, wagten die angeschlagenen Ricardo Schmidt-Oliveira und Vincent Held einen Einsatz. Bereits nach fünf Minuten erwischte Kevin Brandmann bei einem Schussversuch nach schöner Kombination nur den Pfosten. Wenig später gelang den Hausherren dann schon das Führungstor. Vincent Held, der erstmals in diesem Jahr nach einer Verletzung auflief, traf auf Zuspiel Luca Blaimers per Direktschuss aus rund 25 Metern ins rechte obere Eck.

Das verlieh den Siedlern Sicherheit. Nur eine Minute später war Vincent Held am rechten Flügel auf und davon. Sein scharfer Schuss knallte gegen den Torpfosten. Den Abpraller versuchte der Wiesentheider Verteidiger Manuel Kohles vor dem einschussbereiten Rico Wenkheimer zu klären, doch Kohles beförderte den Ball unglücklich ins eigene Tor zum 0:2. Kurz nach dieser erfolgreichen Aktion musste Vincent Held wieder raus, da seine Hüftverletzung aufbrach.

Für ihn kam U 17-Akteur Nico Fackelmann aufs Feld, der später noch eine Rolle spielen sollte. Wiesentheid besaß in der ersten Hälfte eine halbe Gelegenheit – einen Freistoß Martin Grießmanns, der knapp über das Ziel hinaus flog. In der zweiten Halbzeit versuchten die Wiesentheider, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben, doch die Kitzinger Abwehr ließ keine großen Möglichkeiten für die Gäste zu. Bereits nach einer Stunde entschieden die Gastgeber die Partie: Luca Fischer hievte einen Freistoß in den Gäste-Strafraum zu Rico Wenkheimer, der den Ball mit der Brust zu Nico Fackelmann abtropfen ließ, und der von der U17 ausgeliehene Spieler schoss aus zehn Metern zum 3:0 ein.

Wiesentheid gab in der Folge nicht auf, blieb aber vorne zu harmlos. Der SSV brachte die Begegnung clever zu Ende. In den letzten Minuten boten sich Samuel Stumpf und Rico Wenkheimer noch gute Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Aber auch mit dem 3:0 waren die Siedler glücklich: Es nahm die letzten Zweifel am Klassenverbleib bei nun dreizehn Zählern Vorsprung.

Tore: 1:0 Vincent Held (6.), 2:0 Manuel Kohles (26., Eigentor), 3:0 Nico Fackelmann (58.).

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