SCHACH: REGIONALLIGA

Der SC Kitzingen besiegt dezimierte Gäste

Erster Erfolg im dritten Saisonspiel: Für die Kitzinger Schachriege sind die nur zu siebt angereisten Obernauer ein willkommener Sparringspartner.
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Regionalliga Nordwest

 

SC Kitzingen 05 – SC Obernau 5,5 : 2,5  
SF Sailauf – TSV Rottendorf 2,5 : 5,5  
SK Bad Neustadt – Spvgg Stetten 6,0 : 2,0  
SC Bamberg II – SV Würzburg 5,0 : 3,0  
SK Weidhausen – FC Marktleuthen 2,0 : 6,0  

 

 

1. (1.) SK Bad Neustadt 3 3 0 0 17,0 6  
2. (2.) FC Marktleuthen 3 1 2 0 14,0 4  
3. (3.) SC Kitzingen 05 3 1 2 0 13,5 4  
4. (4.) SC Bamberg II 3 2 0 1 13,0 4  
4. (4.) TSV Rottendorf 3 2 0 1 13,0 4  
6. (6.) SV Würzburg 3 1 1 1 13,0 3  
7. (7.) SF Sailauf 3 1 1 1 12,0 3  
8. (8.) Spvgg Stetten 3 1 0 2 12,5 2  
9. (9.) SC Obernau 3 0 0 3 7,0 0  
10. (10.) SK Weidhausen 3 0 0 3 5,0 0  

 

SC Kitzingen 05 – SC Obernau 5,5:2,5. Die dritte Partie hat den Kitzingern den erhofften ersten Saisonsieg beschert. Eine routinierte Leistung genügte ihnen zum klaren Erfolg gegen ersatzgeschwächte Obernauer, denen vier Stammspieler fehlten und dazu eine Spielerin kurzfristig abgesprungen war. Nur zu siebt und ersatzgeschwächt – das konnte nicht gut gehen.

Konstantin Kunz kam in den Genuss des kampflosen Punktes und brachte Kitzingen in Führung. Nach drei Stunden kam dann die Überlegenheit an den hinteren Brettern zur Geltung. Leo Eckert beschäftigte permanent des Gegners Königsstellung. Mit gezielten Manövern brach er den Schutzwall auf und erlegte souverän den Obernauer König. Markus Sendner zeigte in leicht besserer Stellung seine strategische Überlegenheit und überspielte – nachdem er ein Remis-Angebot abgelehnt hatte – seinen Gegner.

Am zweiten Brett versuchte Karl-Heinz Kannenberg im typischen Stil, langsam Fortschritte zu erzielen. Seine Bemühungen wurden allerdings von einer taktischen Finte des Obernauers torpediert, und er musste sich ins Remis fügen. Matthias Basel wurde aus der Eröffnung in die Passivität gedrängt, der Gegner wollte aber zu viel. Mit einem Opferreigen suchte er nach einer taktischen Lösung – dies misslang gründlich, und zwei Züge später musste er die Segel streichen. Es stand 4,5:0,5.

Istok Ferlan hatte schon nach wenigen Zügen seine Stellung ruiniert und kämpfte danach verzweifelt um Gegenspiel. Trotz Materialrückstand erreichte er große Aktivität mit vielen Optionen, und der Gegner sah nicht mehr als ein Remis durch Zugwiederholung. Georg Kwossek einigte sich mit seinem Gegner – als die Stellung zweischneidiger wurde – auf Remis. Alparslan Yalcin spielte am Spitzenbrett laut eigener Aussage seine beste Saisonpartie, erreichte großen strategischen Vorteil, übersah aber einen Zwischenzug des Gegners, wonach er trotz zäher Verteidigung kapitulieren musste.

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