Die Mannschaft der SG Kitzingen/Mainbernheim tritt dieses Jahr erstmals in ihrer jungen Historie in Unterfrankens Premium-Spielklasse an. Vergangene Saison gewann die Handball-Gemeinschaft in ihrer Premierensaison souverän den Titel in der Bezirksliga Süd. Und hier soll für Stefan Knötgen und sein Team lange nicht Schluss sein. „Mittelfristig“, so sagt der ehemalige Bayernligaspieler, „möchten wir um den Aufstieg mitspielen.“

In dieser Runde zählt erst einmal der Klassenverbleib. „Den wollen wir so schnell es geht sichern. Den Kader dazu haben wir auf jeden Fall“, sagt Knötgen überzeugt von seiner Mannschaft, die immer mehr zu einer Einheit zusammenwächst. Mag die Vorbereitung auch suboptimal verlaufen sein – gerade als er die Schwerpunkte im technisch-taktischen Bereich setzen wollte, fehlten urlaubsbedingt einige Spieler –, Stefan Knötgen sieht seine Mannschaft auf gutem sportlichen Weg.

Um konstant zu punkten, soll in dieser Saison auch Neuzugang Volker Fresz helfen. Der dynamische Spielmacher, der in seiner Vita schon Vereine wie den ThSV Eisenach und die DJK Rimpar stehen hat, verstärkt die Meistermannschaft und soll zum Fixpunkt in der Offensivabteilung werden. Knötgen lobt den „intelligenten Spielgestalter“ dabei in den höchsten Tönen. Neben Fresz sollen bewährte Kräfte wie Michael Burger, Alexander oder Petrick Kräutner Durchschlagskraft bringen.

In der Defensive vertraut Knötgen weiterhin einer eingespielten 6:0-Deckung. Aber: „Mit Blick auf nächste Saison wollen wir ab der Rückrunde schon damit beginnen, eine 3:2:1-Variante einzuüben“, sagt der ehemalige Kreisläufer zu seiner Vision. Darin spielen auch eine ganze Reihe junger Kräfte eine große Rolle. Die meisten Akteure der Landesliga-A-Jugend trainieren regelmäßig mit der ersten Garde, und sie durften auch in der Vorbereitung schon zeigen, was sie können. „Wir wollen die Jugend sukzessiv heranführen und ihnen bei Gelegenheit auch Einsatzzeiten gewähren.“ Hier sieht Knötgen vor allem in Oliver Eckert und Felix Maier Spieler mit Potenzial.

Die Zeichen stehen also gut, dass die Erfolgsgeschichte der SG Kitzingen/Mainbernheim in den kommenden Jahren weitergeschrieben wird. In Trainer Stefan Knötgen besitzt der Verein schon heute einen Mann mit Weitblick und dem nötigen Know-how.

Aufgebot

Abgänge: Oliver Wick, Karsten Oelsch, Richard Busch (alle zweite Mannschaft).

Zugang: Volker Fresz (TV Etwashausen).

Aufgebot, Tor: Erik Großmann, Johannes Seelig.

Rückraum: Michael Burger, Alexander Kräutner, Petrick Kräutner, Daniel Höhn, Volker Fresz.

Kreis: Andreas Kräutner, Timo Albrecht.

Außen: Sanjin Marjanac, Markus Reinhart, Kevin Kunst.

Trainer: Stefan Knötgen (seit 2010).

Saisonziel: Platz vier bis sechs.

Meistertipp: DJK Rimpar II.