FUSSBALL: LANDESLIGA

Dem FC Geesdorf droht ein herber Verlust

Es läuft für die Geesdorfer: Sportlich sind sie vor dem Duell mit Schwebenried auf bestem Weg. Um so mehr schmerzt die erfolgreiche Mannschaft nun ein kapitaler Ausfall.
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Vom zweiten Platz der Landesliga Nordwest kann der FC Geesdorf (29 Punkte) selbst bei einer Niederlage an diesem 15. Spieltag nicht verdrängt werden. In einer anderen Kategorie sind die Schwarz-Weißen sogar unangefochtener Spitzenreiter – und zwar in der Fairplay-Tabelle. 25 Gelbe Karten und eine Gelb-Rote Karte bedeuten – mit großem Abstand – Liga-Bestwert.

„Es ist schon so, dass wir in der Regel viel Ballbesitz haben und daher weniger Fouls machen“, sagt Geesdorfs Spielertrainer Jannik Feidel vor dem Heimspiel gegen die kriselnde DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (11. Platz/17 Punkte). Generell freut sich Feidel über die Diszipliniertheit seiner Mannschaft. „Dadurch spielen wir oft in Überzahl – was in der Regel noch mehr Ballbesitz bedeutet. Aber ab und zu wünscht man sich als Trainer schon, dass mal jemand ein Zeichen setzt auf dem Platz.“ Die junge Geesdorfer Mannschaft müsse noch erkennen lernen, wann dieser Punkt gekommen ist.

Der Gegner an diesem Wochenende gehört für den 23-Jährigen zu den spielerisch starken Teams der Klasse. „Schwebenried hat viele Spieler, die in der Jugend höherklassig gespielt haben. Sie verkaufen sich momentan unter Wert.“ Seit dem 18. August hat die Spielgemeinschaft schon nicht mehr gewonnen – und die letzten vier Begegnungen allesamt verloren. Anders die Geesdorfer, die seit neun Spielen unbesiegt sind. Doch in dieser Woche mussten sie einen herben Verlust hinnehmen: Führungsspieler Stefan Weiglein, der beim 4:2-Erfolg zuletzt in Röllbach nach seiner Einwechslung in der Schlussphase wieder runter musste, hat sich offenbar endgültig das Kreuzband gerissen. Er droht damit die gesamte Saison auszufallen.

„Stefan wird uns auf dem Rasen sportlich und menschlich sehr fehlen. Das hat man zuletzt wieder gesehen. Doch er wird natürlich weiterhin an der Seitenlinie mit dabei und Bestandteil des Kaders sein“, betont Feidel.

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