Mit einem deutlichen 368,7:289,9-Sieg bei München-Freimann beschlossen die Kitzinger Gewichtheber die Bayernliga-Saison 2013/14. Sie gewannen die Wertungen im Stoßen, Reißen und Zweikampf, schafften ihre Saisonbestleistung und kassierten dafür drei Punkte. Damit verbesserten sie sich in der Endabrechnung noch auf den fünften Tabellenplatz vor zwei punktgleichen Konkurrenten.

Zum Saisonausklang bildeten die besten Heber der Saison (Jacqueline Schroll, Stefan Aßmann, Michael Fischer, Oliver Schroll, Thomas Stöhr) und als Erststarterin Saida Thenhart das Kitzinger Aufgebot. Die erste Reiß-Gruppe bestand aus Jacqueline Schroll, Thenhart und Fischer. Schroll zeigte drei eindrucksvolle Versuche und steigerte ihre vor zwei Wochen aufgestellte Bestleistung um zwei auf 66 Kilogramm. Saida Thenhart, die das erste Mal auf einer Wettkampfbühne stand, konnte den ersten Versuch nicht fixieren und wurde nervös. Aber auch Routinier Michael Fischer startete mit einem ungültigen Versuch. Dies war eine kurze Schreckminute für die restlichen Heber. Saida Thenhart schaffte anschließend im zweiten Versuch 40 und im dritten 43 kg souverän. Als Fischer dann ebenfalls seinen zweiten gültig zur Hochstrecke gebracht hatte, sorgte das wieder für mehr Ruhe in der Mannschaft.

In der zweiten Gruppe unterstrich Stefan Aßmann seine hervorragende Form und schaffte im Reißen drei gültige Versuche, so dass 103 kg zu Buche standen. Auch Thomas Stöhr bewies Konstanz an der Hantel und hob 88 kg im zweiten Versuch. Mit 127,8:90,9 übernahm Kitzingen nach dem Reißen die Führung.

Jaqueline Schroll zeigte auch im Stoßen wieder eine gute Tagesform und schaffte im zweiten Versuch 78 kg. Die Jugendheberin hatte somit bereits 144 Zweikampf-Kilos erreicht. Lediglich ihr um 400 Gramm zu hohes Körpergewicht stellte sich ihr in den Weg. Somit versuchte sie sich im dritten Versuch an 81 kg, die diesmal aber noch zu schwer waren. Saida Tenhhart war jetzt auch richtig im Wettkampf angekommen und zeigte drei gültige Stoßversuche, an deren Ende 60 Kilogramm standen.

Oliver Schroll hatte dagegen nicht seinen besten Tag erwischt und brachte nur seinen ersten Versuch im Stoßen durch. 108 kg bedeuteten 20,6 Punkte für ihn. Stefan Aßmann und Thomas Stöhr am Anfang der zweiten Gruppe merkten schnell, dass sie im Stoßen ebenfalls bereits einen Vorsprung von mehr als 30 kg hatten. Somit steigerten sie ihre bestandenen Anfangslasten auf 125 und 107 Kilos. Bei Stöhr siegte dabei allerdings die Schwerkraft, weshalb er die 107 kg anschließend gültig wiederholte. Aßmann stieß 128 kg und und erreichte damit 68 Relativpunkte.

Bayernliga
 

AC Weiden – TSV Erding 413,0:156,0

TB Roding II – HG Landshut-Eichenau 443,4:449,o0

ESV München-Freimann – KSV Kitzingen 289,9:368,7

TSV Waldkirchen – HG Regensburg 357,0:272,2

 

1. HG Landshut-Eichenau 2 846,5 20:1

2. TB Roding II 2 886,4 19:2

3. AC Weiden 2 772,5 14:7

4. TSV Waldkirchen 2 434,8 13:8

5. KSV Kitzingen 2 041,0 6:15

6. HG Regensburg 1 882,0 6:15

7. ESV München-Freimann 1 818,6 6:15

8. TSV Erding 1 347,2 0:21