TRIATHLON

Christian Dürr gewinnt EM-Bronze

Dem für den TV Ochsenfurt startenden Sportler gelang in den Niederlanden sein größter internationaler Erfolg und stand auf dem Siegerpodest neben zwei Landsleuten.
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Bei der Triathlon-Europameisterschaft im niederländischen Weert war der Wettbewerb der Männer 35 fest in deutscher Hand (von links): Dag Störmer (2., Eintracht Hildesheim), Hendrik Becker (1., SV Nikar Heidelberg) und Christian Dürr (3., TV Ochsenfurt). Foto: Foto: Anna Sausan

Der Himmel über der kleinen niederländischen Stadt Weert strahlte um die Wette mit den Athleten der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft. In allen Kategorien und Altersklassen hatten die deutschen Sportler bei der Europameisterschaft überzeugende Ergebnisse abgeliefert. Am Ende des Tage war es sogar gelungen, die scheinbar übermächtige britische Mannschaft in der Nationen-Gesamtwertung hinter sich zu lassen.

Einen erheblichen Anteil daran hatte die Altersklasse M 35 mit dem für Ochsenfurt startenden Christian Dürr. In diesem Wettbewerb landeten die Deutschen einen Dreifachsieg und färbten das Podium schwarz-rot-gold. Hinter seinen beiden Teamkollegen Hendrik Becker (SV Nikar Heidelberg) und Dag Störmer (Eintracht Hildesheim) verbuchte Dürr mit der Bronzemedaille seinen bisher größten internationalen Erfolg.

Das Schwimmen im wunderschönen Blue Lake, der seinen Namen nicht umsonst trägt, absolvierte er solide und kontrolliert. Hier machte sich das vermehrte Schwimmtraining über den Winter bezahlt. Nach einem ebenso kontrollierten und guten Radfahren fiel die Entscheidung um die Medaillen beim abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf. Bei Temperaturen um 30 Grad im Schatten, den es auf der Strecke aber nicht gab, wurde das Rennen zu einer Hitzeschlacht. Der Ochsenfurter ging gemeinsam mit dem späteren Viertplatzierten, dem Briten Simon Skinner sowie dem späteren Europameister Hendrik Becker (1:59:34) auf die Laufstrecke. Dag Störmer (2:00:31) lag zu diesem Zeitpunkt mit knapp 30 Sekunden Vorsprung in Führung. Auch auf den vier Laufrunden, die ebenso wie die Radstrecke komplett flach verliefen, rief Christian Dürr seine Leistung ab. Nach einem harten Kampf und einer Gesamtzeit von 2:01:02 Stunden lief er völlig erschöpft, aber überglücklich als Medaillengewinner ins Ziel.

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