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BOXEN: BEZIRKSTAG

Box-Bezirkswart Bales kündigt Rückzug an

Die Wiederwahl des altgedienten Würzburgers auf dem Bezirkstag gerät zur reinen Formsache. Beim nächsten Mal müssen sich die Boxer aber einen Nachfolger suchen.
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Für die Boxer im Bezirk Unterfranken tragen Verantwortung (von links) Thomas Dietz, Kampfrichter-Obmann Gert-Ulrich Langer, Bezirksjugendwart Maik Dreßler, Bezirkssportwart Hans Bales, Harry Zernetsch, Landessportwart Heiner Pauckner, Uwe Eckstein und Vize-Landessportwart Alfred Hörauf. Hess Foto: Foto: Hartmut

Die Wiederwahl von Hans Bales als unterfränkischer Bezirkssportwart im Bayerischen Amateurboxverband (BABV) war eine reine Formsache. In drei Jahren sieht es anders aus, wie der Würzburger auf dem Bezirkstag in Zell erklärte. Bales kündigte seinen Rückzug nach dieser Amtsperiode im Jahr 2023 an. Er rief die Mitglieder dazu auf, sich schon heute Gedanken um einen Nachfolger zu machen, den er gerne einlernen werde.

Nachdem Susanne Gorani nicht mehr kandidiert hatte, erhielt Maik Dreßler (KSV Kitzingen) das Vertrauen als Bezirksjugendwart – er hatte dieses Amt schon von 2014 bis 2017 bekleidet. Da der Obernburger Uwe Schyra sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzog, bildet der weitere Obernburger Harry Zernetsch jetzt mit Tanja Sabroda (KSV Kitzingen) das Kassenprüfer-Duo. Zu Delegierten für den Verbandstag wählten die Vereinsvertreter den Karlstädter Uwe Eckstein, Thomas Dietz (Sportfreunde WVV Würzburg) und Harry Zernetsch.

Landessportwart Heiner Pauckner war es eine angenehme Aufgabe, Ed-gar Feuchter vom TSV Bad Kissingen mit zu ehren. Denn der Trainer und Macher der Kissinger Boxer besticht seit geraumer Zeit mit einem herausragenden Engagement. Dafür verlieh ihm Pauckner die Verbandsehrennadel in Silber für dessen Nachwuchs- und Integrationsarbeit. Feuchter war mit seinen Schützlingen im vergangenen Jahr zu 22 Box-Veranstaltungen in ganz Deutschland angetreten und hatte die Box-Abteilung der Bad Kissinger dabei zu bemerkenswerter Blüte geführt.

Hans Bales ging auf die nordbaye-rische Jugendmeisterschaft ein, ausgerichtet durch die Sportfreunde des WVV Würzburg. Dabei hatte der Bad Kissinger Louis Krassa als einziger Unterfranke einen Titel geholt und sich später auch noch den Vizetitel in Bayern gesichert. Bei der bayerischen Meisterschaft gewann Rufat Hajyev vom Boxteam des Würzburgers Tommy Schult den Titel. Der Bad Kissinger Max Neb wurde Vizemeister. Die unterfränkischen Vereine richteten entweder selbst Boxveranstaltungen aus, oder sie verstärkten andere Boxstaffeln wie beim Frühjahrs-Volksfest oder dem Kilianiboxen in Würzburg. Sehr aktiv zeigten sich dabei die Athleten des TSV Bad Kissingen von Ed-gar Feuchter.

Landessportwart Heiner Pauckner ging auf den Tod des früheren Landesgeschäftsstellen-Mitarbeiters Kurt Zuchan ein, der ein großes Vakuum hinterlassen habe. „Wir waren gefordert. In der Weißenburger Geschäftsstelle hat sich viel geändert, und insgesamt haben wir die Situation gut gemeistert“, sagte er. In Patrick Bengel, einem studierten Sportmanager, habe der Verband jetzt einen Unterstützer, um die Herausforderungen der Zukunft wie die Digitalisierung zu meistern.

Pauckners Stellvertreter Alfred Hörauf legte den Anwesenden ans Herz, darauf zu achten, dass die Startpässe vom Arzt richtig ausgefüllt und jedes Jahr neu auszustellen seien. Bayerns Verbandspräsident Heinz-Günter Deuster übernehme weiter die Neuausstellung der Pässe. Nach Ansicht von Verbands-Kampfrichterobmann Gert-Ulrich Langer befindet sich der Verband auf einem guten Weg in die Zukunft.

Bales gab einen Ausblick über Veranstaltungen, Meisterschaften und Lehrgänge, die in Unterfranken dieses Jahr geplant sind. Interessante Kämpfe etwa werden an diesem Wochenende im Würzburger Friedrich-König-Gymnasium zu sehen sein, wenn die Sportfreunde der WVV Würzburg erneut die nordbayerischen Jugendmeisterschaften ausrichten.

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