FUßBALL: LANDESLIGA

Bayern erwarten den Spitzenreiter

Gegen Schweinfurt II möchte Trainer Frank Wettengel die Einstellung der zweiten Halbzeit vom Kahler Spiel sehen. Mit einem Unterschied allerdings.
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Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Von der zweiten Halbzeit seiner Schützlinge in Kahl war Bayern-Trainer Frank Wettengel angetan. Einsatz, Leidenschaft und spielerische Bemühungen hätten gepasst. Das erhofft sich der Übungsleiter auch im Heimspiel gegen die Reserve des Regionalligisten FC 05 Schweinfurt. Allerdings sollte dann auch das Ergebnis stimmen, denn in Kahl gab es eine 1:2-Niederlage für die Kitzinger (14., 14:32-Tore, 15 Punkte). Dass die Schnüdel-Reserve seit sieben Spielen nicht mehr verloren hat und die Tabelle anführt (33:15, 32), macht die Aufgabe eigentlich nicht unbedingt leichter. Wettengel ist aber froh darüber, einen spielstarken Gegner zu haben, „weil wir dann kämpferisch dagegenhalten können.“ Das komme seiner Mannschaft eher entgegen, auch wenn die Gäste natürlich mit breiter Brust anreisen würden. Die Schweinfurter könnten auch nicht unbeschwert in die Auseinandersetzung gehen. Schließlich wollen sie auch nach dem letzten Vorrundenspiel die Tabellenführung behalten, glaubt der Bayern-Trainer, der den Gegner „etwas unter Druck“ sieht.

Nach einem bärenstarken Sechs-Punkte-Auftakt (gegen Coburg II 3:0, in Forchheim 3:2) und dem folgenden 1:1 gegen Rimpar wartet Karlburgs (4., 28:25, 26) neuer Trainer Marco Scheder auf weitere Punkte. Die letzten beiden Spiele (in Memmelsdorf 1:4, in Schweinfurt 1:2) wurden verloren. Gerade die in Schweinfurt gezeigte Leistung haben den Trainer aber überzeugt, der im Verfolgertreffen gegen den TSV Abtswind (3./42:17, 26) eine ähnliche Einstellung erwartet. „Mit etwas Glück holen wir einen Punkt“, kommentierte Scheder die knappe Niederlage beim Spitzenreiter. Sein Kollege Petr Skrarabela konnte sich dagegen beim Heimsieg gegen Memmelsdorf nicht über mangelndes Glück beklagen, nachdem Daniel Hämmerlein der Siegtreffer erst in der Nachspielzeit gelungen war.

Abtswinds Problem liegt in dieser Saison in der mangelnden Konstanz. Mehr als drei Siege am Stück gab es noch nie. Vom neunten bis zum zwölften Spieltag blieben die Skarabela-Schützlinge ungeschlagen. Da ist Karlburgs Serie von einem anderen Kaliber. Einem schlechten Start (ein Unentschieden, zwei Niederlagen) folgten fünf Siege in Reihe, eine Niederlage und wieder drei Siege. Die letzten drei Spiele blieben die Kicker aus dem Karlstadter Stadtteil allerdings sieglos. Liegt darin Abtswinds Chance? wro

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