Würzburg
Basketball, Bundesliga

Baskets haben noch alles im Griff

Basketball-Bundesliga  Auch wenn sich Würzburgs Basketballer gerne an ihren letzten Ausflug nach Berlin erinnern - die heimstarken "Albatrosse" werden die Punkte ganz sicher nicht so einfach hergeben.
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Viele Hände greifen nach Würzburgs Dwayne Anderson. Aber er will den Ball und die Punkte nicht hergeben. Dies wird sich aber heute Abend bei Alba Berlin nur schwer realisieren lassen. Foto: Tobias Köpplinger
Viele Hände greifen nach Würzburgs Dwayne Anderson. Aber er will den Ball und die Punkte nicht hergeben. Dies wird sich aber heute Abend bei Alba Berlin nur schwer realisieren lassen. Foto: Tobias Köpplinger
Alba Berlin - s.Oliver Baskets Würzburg (65:75; heute, 20.35 Uhr, live auf Sport 1).

In der Berliner o2 World geht es am Samstag für die Würzburger um wichtige Punkte für die Playoff-Qualifikation. Die Gastgeber kämpfen weniger als 48 Stunden nach ihrem EuroLeague-Erfolg in Malaga um eine bessere Ausgangsposition fürs Viertelfinale.
Für die Unterfranken ist es der erste Auftritt in der Bundeshauptstadt seit ihrem historischen Erfolg in Spiel 3 des letztjährigen Viertelfinales. Am 11. Mai 2012 legten John Little, Alex King und ihre Kollegen mit einem 91:84-Erfolg über den achtfachen Deutschen Meister in der o2 World den Grundstein für den sensationellen Einzug ins Halbfinale.

Auch die Tabellensituation verspricht eine vorgezogene Playoff-Atmosphäre: Nach der Heimniederlage gegen die Fraport Skyliners und dem Sieg der Telekom Baskets Bonn gegen Phoenix Hagen sind s.Oliver Baskets-Headcoach Marcel Schröder und seine Mannschaft fünf Spiele vor Ende der Hauptrunde wieder auf den undankbaren neunten Platz abgerutscht.
Einen ähnlichen Rückschlag hatten auch die "Albatrosse" mit einer 73:92-Niederlage bei ra-tiopharm ulm am vergangenen Spieltag zu verkraften - die vierte Auswärtsniederlage in Serie für den frisch gebackenen Deutschen Pokalsieger. Zuhause ist das Team von der Spree aber eine Macht. "Es wird ein schweres Spiel, trotz ihrer EuroLeague-Belastung haben die Berliner die klare Favoritenrolle inne", sagt Baskets-Trainer Marcel Schröder. "Wir werden versuchen, mit sehr viel Energie zu spielen und unsere Schnelligkeit auszunutzen."
Nur vier Tage nach dem Spiel in Berlin treffen die s.Oliver Baskets im nächsten Heimspiel auf die Eisbären Bremerhaven.
Für die Partie am Mittwoch (10. April 2013) um 19 Uhr in der s.Oliver Arena gibt es noch einige wenige Rest-Tickets. Die letzten beiden Heimspiele der Hauptrunde am 20. April ge-gen ratiopharm ulm und am 27. April gegen die Brose Baskets Bamberg (Sprungball jeweils um 20 Uhr) sind mit Ausnahme von eventuellen Tickets aus dem Gästekontingent bereits komplett ausverkauft.

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