Handball: Rimparer Wölfe machen es gegen Rostock zu spannend

Der vollständige Umzug in die Würzburger s. Oliver Arena in dieser Saison scheint den Rimparer Zweitliga-Handballern ganz und gar nicht zu schaden. Auch wenn sie es gegen Ende nochmals spannend machten, feierten die Wölfe am Freitagabend beim 21:18 (12:8) gegen den HC Empor Rostock den fünften Heimsieg hintereinander. „Der Erfolgsgarant war unsere kämpferische Einstellung. Sie hat uns am Ende den Sieg gerettet“, sagte DJK-Trainer Matthias Obinger hernach: „Phasenweise haben wir auch sehr ansehnlich gespielt. Aber wenn wir mit fünf Toren führen, müssen wir die Ruhe bewahren.“

Rimpar: Brustmann, Madert (n.e.) – Kraus 3/1, Schmitt, Schömig 3/1, Bötsch 3, Schäffer 3, Kaufmann 4, Siegler, Bauer, T. Spieß 1, Winkler 2, Brielmeier 1, Sauer 1.

Spielfilm: 3:0 (4.), 5:4 (14.), 8:4 (17.), 10:5 (23.), 11:7 (25.), 12:8 (Halbzeit), 13:11 (35.), 17:12 (43.), 18:15 (49.), 20:15 (54.), 21:18 (Endstand).

Zuschauer: 1829.

Handball: Bad Neustädter Einbruch in der Schlussphase

„Irgendwann wird bei Halle der Knoten platzen“, unkte HSC-Trainer Margots Valkovskis im Vorfeld, am Samstagabend war es soweit. Ausgerechnet gegen die Rhöner holten sich die bis dahin punktlosen Sachsen-Anhaltiner mit 30:27 (14:14) ihren ersten Saisonsieg. Dabei enttäuschten die Gäste mehr als die Gastgeber überzeugten. Vor der Minuskulisse von 150 Zuschauern warfen sich die Badestädter in der zweiten Halbzeit einen 18:15-Vorsprung heraus. Ausgelassene gute Gelegenheiten ließen Halle aber im Spiel (20:20/45.). In den folgenden sieben Minuten wechselte die Führung ständig. 24:23 hieß es für die Rhöner, als sie trotz doppelter Unterzahl trafen. Nach der 25:24-Führung folgte aber der totale Einbruch. Mit einem 6:0-Lauf brachte sich Halle auf die Siegerstraße.

Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (1 Siebenmeter), Wegele (42. – 48.) – Panfil, Schmitt 2, Wolf (n.e.), Hines 4/2, Singwald 5, Kleinhenz, Böhm 4, Wicklein 10/2, Gerr, Leskovec 2.

Spielfilm: 3:3 (5.), 7:7 (17.), 12:13 (26.), 17:19 (40.), 24:25 (52.), 30:25 (57.), 30:27.

Handball: Klarer Derbysieg für Bergtheim in Garitz

Bergtheims Handballerinnen eilen in der Bayernliga weiter von Sieg zu Sieg. Mit dem deutlichen 28:19 (17:7)-Derbyerfolg und der gleichzeitigen Niederlage von Konkurrent Dachau hat der noch verlustpunktfreie HSV die alleinige Tabellenführung übernommen. Bis zum 5:5 war die Partie in Nüdlingen offen, dann drehten die Gäste mächtig auf. Die Abwehr war einmal mehr sattelfest, und vorne glänzte der Spitzenreiter mit schneller erster und zweiter Welle sowie einem intelligenten Positionsangriff. „Meine Mannschaft spielte so, wie ich mir das vorstelle. Das war einfach geil“, sagte ein rundum zufriedener HSV-Trainer Stephan Dinkel.

Bergtheim: Tucher, Oßwald – Bausenwein 3, Brezina 4, Martina Gerdes 8/4, Hämmerlein 3, Hofmann 3, Koß, Renner 2, Riedel 2, Schurr, Thoben 3.

Handball: Nächste Niederlage für die DJK Waldbüttelbrunn

Die sonntäglichen Ausflüge zu den Zweitliga-Reserven scheinen dem ehemaligen Bayernliga-Mitfavoriten Waldbüttelbrunn in dieser Saison nicht zu schmecken. Nach der Pleite in Coburg musste sich die nach wie vor ersatzgeschwächte DJK nun beim HC Erlangen II mit 26:31 (13:13) geschlagen geben.

In Erlangen waren die Waldbüttelbrunner, für die Neuzugang Max Drude im zweiten Abschnitt in der Deckung seinen Einstand gab, lange Zeit auf einem guten Weg gewesen.

Waldbüttelbrunn: Feuerbacher, Varga – Zeleny 3/1, Stumpf 6, Szentgyörgyi, Tendera, Feuchtmann 4, Issing, Lutz 8/2, Kirchner 2, Meyer, Grünert 3, Drude.

Spielfilm: 3:5, 8:6, 9:9, 13:11, 13:13 (Halbzeit), 14:18, 18:18, 18:20, 24:21, 25:23, 31:26 (Endstand).

Tischtennis: TSV Bad Königshofen bleibt sieglos

Die Mannschaft und das Publikum des Zweitligisten gingen beim Spiel gegen den TTC Frickenhausen durch ein Wechselbad der Emotionen und standen am Ende wie begossene Pudel da. Der TSV hat zwar in seinem vierten Saisonspiel seine dritte Niederlage bezogen. Doch diese gegen den TTC Frickenhausen, 20 Jahre lang Bundesliga und zwei Mal deutscher Meister (2006 und 2007), war die knappste, unglücklichste und unnötigste. Nach der jeder wusste: Würde, bei diesem Kampfgeist dieser TSV mit einem gesunden Kilian Ort in Normalform spielen, könnte er jeden Gegner dieser Liga schlagen.

Bad Neustadt: Vyborni 2, Klasek 1, Oikawa 1.