LEICHTATHLETIK

Alma Goller siegt im Fackelschein

Mit ihrem Lächeln überstrahlt sie die Dunkelheit: Die junge Alma Goller nimmt es beim Auf und Ab in Gerbrunn sogar mit gestandenen Triathleten auf.
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Jubelnd breitet Alma Goller im Ziel die Arme aus. Foto: Foto: Frank Schwehla

Eine Woche, nachdem Alma Goller beim Kitzinger Lebkuchenlauf als Vierte das Podium nur knapp verpasst hatte, sicherte sie sich beim 11. Gerbrunner Fackellauf den Sieg über die 5,7-Kilometer-Distanz. Nach fünf Jahren Pause war das Rennen auf einer völlig neuen Strecke gestartet worden. Von ganz in der Nähe des Unigeländes aus begaben sich die 447 Läufer auf einen Rundkurs, der erst über einen Feldweg führte, dann steil bergab in Gerbrunns Ortsmitte und am Ende wieder steil nach oben. So kamen die Stärken der 17-jährigen Kitzinger Berglaufspezialistin voll zur Geltung.

Im Licht der zahlreichen Fackeln am Streckenrand zog Alma Goller all ihren Konkurrentinnen davon. Nach 23:30 Minuten durchlief sie jubelnd das Ziel. Nur die Bad Mergentheimer Triathleten Thomas Heintze und Manuel Scheu lagen im Gesamtfeld vor der Sportlerin der LG Karlstadt-Gambach-Lohr. „Nachdem ich am Morgen noch eine Trainingseinheit absolviert hatte, wusste ich nicht, wie sich das dann hier beim Wettkampf auswirkt. Deswegen bin ich nun sehr glücklich, wie es gelaufen ist“, sagte Alma Goller. „Obwohl ich die Strecke von meinen Trainingseinheiten am Uni-Gelände zum Teil kannte, war es nicht einfach, hier zu laufen.

Besonders der zwar stimmungsvoll mit Fackeln beleuchtete Feldweg war durch das spärliche Licht eine Herausforderung.“

Auf Platz zwei hinter Goller lief die 27-jährige Susanne Dörri nach 26:14 Minuten ins Ziel. Als Dritte folgte ihr die 20-jährige Pauline Bauer (26:24), eine weitere Triathletin aus Bad Mergentheim.

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