Nach der 0:3-Niederlage bei Verfolger SpVgg Ansbach steht für den TSV Abtswind (1./63:28, 56) das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Mit Neustadt/Aisch kommt der Tabellenvierte (63:28/46), der zwar zehn Zähler Rückstand aufweist, aber in der 2014er-Bilanz recht gut dasteht. In sechs Spielen gelangen vier Siege und zwei Unentschieden mit dem beeindruckenden Torverhältnis von 21:9 (!). In der vergangenen Saison setzten sich die Mittelfranken in beiden Vergleichen durch, was sie für Abtswinds Trainer Jochen Seuling aber keineswegs zum Angstgegner macht. „Die spielen in dieser Saison ein komplett anderes System. Nach dem offensiven Pressing aus dem Vorjahr ziehen sie sich jetzt weit zurück und setzen auf schnelle und brandgefährliche Konter. Die Angreifer dafür haben sie.“ So wird Seuling seinen Schützlingen die Spielweise des Gegners wieder nahe bringen, wie er es auch in Ansbach getan hat. „Ich habe sie genau vor dem gewarnt, was anschließend passiert ist. Und das war bei der Niederlage in Ansbach frustrierend!“

Noch drei vier Punkte vermisst Wolfgang Schneider auf dem Konto seiner Kitzinger Bayern (6., 41:29, 42), „um den Klassenerhalt rechnerisch fest zu machen“. Ein (Groß-)Teil davon soll gegen Karlburg (11., 39:41, 35) geholt werden, wenngleich die Bilanz des Kitzinger Trainers gegen Gäste nicht gerade zu Jubelstürmen Anlass gibt. Von bisher vier Spielen unter Schneiders Regie hat Karlburg drei gewonnen, darunter auch ein Pokalspiel. „Es ging immer sehr knapp zu in Begegnungen auf hohem taktischen Niveau“, berichtet der Übungsleiter. Die beiden Kontrahenten hätten sich meist meist im Mittelfeld neutralisiert, so dass Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben hätten. Meist schlug es in die Richtung des Tabellenelften aus, der – trotz seiner acht Punkte in diesem Jahr – seine Blicke noch nach wie vor in den Keller richten muss. Für die Kitzinger gestaltete sich die Kaderplanung für das Osterwochenende ziemlich schwierig, weil die zweite Mannschaft gleichzeitig spielen muss. Hinter den Einsätzen von Simon Pauly und Thorsten Götzelmann stehen noch große Fragezeichen. Texte: wro