KITZINGEN/WÜRZBURG

Solidarität mit dem Volksbund schwindet

Regierungspräsident Paul Beinhofer lobte die vielen Sammler, die für den Volksbund unterwegs sind. Gleichzeitig beklagte er die rückläufige Bereitschaft der Schulen, sich zu beteiligen.
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Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Stefan Wagenhäuser (links außen) und Bezirksvorsitzender Paul Beinhofer (Mitte) zeichneten verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter und Soldaten zum Jahresabschluss aus. Goldene Ehrennadeln bekamen (von links) Edgar Engelbrecht und Valentin Treml, Anerkennungsplaketten nahmen Oberstabsfeldwebel Georg Röding und Stabsfeldwebel Michael Gandziarowski mit zu ihren Einheiten. Foto: Foto: GERHARD BAUER

In seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zeichnete Regierungspräsident Paul Beinhofer verdiente Mitarbeiter, Soldaten und Reservisten mit Ehrenzeichen aus.

Zur Anerkennung ihrer Verdienste erhielt das zweite Offiziers-Ausbildungs-Bataillon in Hammelburg die silberne Plakette des Volksbundes. Die Ausbildungseinheit hatte bei der Sammlung 2015 das beste Ergebnis aller Bundeswehreinheiten erzielt. Die Auszeichnung nahm Oberstabsfeldwebel Georg Röding entgegen.

Für ihren Einsatz für den Volksbund bekam das Logistikbataillon 467 in Volkach die bronzene Plakette, die Stabsfeldwebel Michael Gandziarowski entgegennahm.

Die goldene Ehrennadel des Volksbundes bekam der aus dem Bezirksvorstand ausgeschiedene stellvertretende Schatzmeister Edgar Engelbrecht (Röthlein) für seinen ehrenamtlichen Einsatz überreicht. Die gleiche Auszeichnung wurde Oberstleutnant a. D. Valentin Treml (Abtswind) für seine vielfältigen Einsätze – auch im Ausland – verliehen.

Beinhofer lobte die in ihrer Arbeit für den Volksbund starken Bundeswehrstandorte in Unterfranken. Der Volksbund stelle seit seiner Gründung 1919 eine Verbindung zwischen der Bevölkerung und den Gefallenen dar, um deren Andenken zu wahren und sie zu ehren.

Er lobte gleichzeitig die vielen Sammler, die im November in Unterfranken unterwegs gewesen seien. Gleichzeitig beklagte Beinhofer aber auch die ständig rückläufige Bereitschaft der Schulen in Unterfranken, sich an Sammelaktion zu beteiligen. Die Beteiligung hänge überwiegend von der Einstellung der Schulleitung ab.

Er rief dazu auf, die Verbundenheit des Volksbundes mit der Bevölkerung zu erhalten und zu pflegen. Bezirksgeschäftsführer Stefan Wagenhäuser beschrieb das ablaufende Jahr als ein Jahr der Veränderungen auch im Bezirksvorstand und in der Geschäftsstelle.

Bei den Prominentensammlungen, die zuletzt in Aschaffenburg, Bad Kissingen, Kitzingen, Schweinfurt und Würzburg stattfanden und die im kommenden Jahr weiter ausgedehnt werden sollen, will der Volksbund die Bekanntheit örtlicher Persönlichkeiten nutzen.

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