DETTELBACH

Sira und Luzie sind Champions

Von der hohen Qualität des Fleckviehs und der Holstein-Kühe bei der Kreistierschau in der Frankenhalle zeigte sich Preisrichter Josef Wagner mehr als beeindruckt.
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Lebendige Feuerwehrgeschichte
Klaus Wanner (Wässerndorf) freut sich über den Erfolg mit Sira. Mehr Bilder von der Kreistierschau in der Frankenhalle Dettelbach unter: www.mainpost.de/kitzingen/. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Von der hohen Qualität des Fleckviehs und der Holstein-Kühe bei der Kreistierschau in der Frankenhalle in Dettelbach zeigte sich Preisrichter Josef Wagner mehr als beeindruckt. Zwei Kühe beeindruckten besonders: Luzie vom Hof der Familie Löb in Reupelsdorf holte sich den Holstein-Champion-Titel und Sira von Klaus Wanner (Wässerndorf) wurde beim Fleckvieh Champion.

Großer Umbruch

„Kühe, Käse, Wein“ waren die Bundesgelbviehschau am Samstag und die Kreistierschau am Sonntag überschrieben. Mit dem Titel ist ein Teil der Vielfalt des Landkreises beschrieben. Dazu zählt auch die Rinderhaltung. Die hat sich, wie leitender Landwirtschaftsdirektor Gerd Düll vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen in seinem Grußwort im Ausstellungskatalog beschreibt, seit 1989 stark verändert. Einen starken Umbruch hat laut Düll auch die Rassenzusammensetzung der Milchkühe in den vergangenen 20 Jahren erfahren. 1996 hielten demnach etwa 66 Prozent der Betriebe Fleckvieh, 32 Prozent Gelbvieh und zwei Prozent Schwarzbunte Kühe. 2016 hielten nur noch fünf Prozent Gelbvieh. Dagegen stieg die Zahl der Betriebe mit Schwarzbunten auf neun Prozent und die mit Fleckvieh auf 86 Prozent an.

Champion-Kuh erhält Silber

Und das Fleckvieh konnte sich in der Tat bei der Kreistierschau, für die Landrätin Tamara Bischof die Schirmherrschaft hatte, sehen lassen. Klaus Wanner aus Wässerndorf stellte dabei mit der 2012 geborenen Sira nicht nur die Klassensiegerin, sondern auch die Champion-Kuh. Dafür gab es auch die Silbermedaille des Freistaats Bayern, was bei dieser Ausstellung der höchsten Auszeichnung entsprach, denn Gold gibt es nur bei den ganz großen Schauen. Bronze nahm Tobias Mulzer (Westheim) für die 2014 geborene Tilia entgegen.

Die Ergebnisse beim Fleckvieh

Gruppe I, Jungkühe, ein Kalb 1. Zwima, Besitzer: Hans Haubenreich (Geiselwind), 2. Romy von Georg und Sabine Dürr (Kaltensondheim), 3. Sabana von Karl Kilian (Nenzenheim). Gruppe II, Jungkühe mit 100 Tageleistung: 1. und Klassensiegerin Tilia von Mulzer GbR (Westheim), 2. Mayola von Karl Kilian (Nenzenheim), 3. Molly von Otmar Scheller (Euerfeld). Gruppe III, Jungkühe mit 200 Tageleistung: 1. Bacardi von Heinrich GbR (Euerfeld), 2. Mirate und 3. Mareia von Karl Kilian (Nenzenheim).

Gruppe IV, Kühe mit zwei Kälbern: 1. Cat und 2. Hoti von Klaus Wanner (Wässerndorf), 3. Emiwa von Karl Kilian (Nenzenheim). Gruppe V, Kühe mit drei Kälbern: 1. und Klassensieger und Champion Sira von Klaus Wanner (Wässerndorf), 2. Sedun von Karl Kilian (Nenzenheim), 3. Sonne von Gerhard Brandmann (Biebelried).Gruppe VI, Kühe mit vier und mehr Kälbern: 1. Sungirl von Klaus Wanner (Wässerndorf), Golday von Hugo Löb (Reupelsdorf), 3. Silmo von Hans Haubenreich (Geiselwind). Gruppe VII, Jungkühe Holsteins mit einem Kalb: 1. Lexi und 2. Fosca von Eberhard Schnaz (Iffigheim), 3. Loren von Georg und Sabine Dürr (Kaltensondheim). Gruppe VIII, Kühe Holsteins mit zwei und mehr Kälber: 1. und Klassensieger und Champion Luzie von Hugo Löb (Reupelsdorf), 2. Moehre von Gerhard und Philipp Rost (Gräfenneuses), 3. Nicki von Georg und Sabine Dürr (Kaltensondheim).

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