NENZENHEIM

Simone macht das Kilian-Triple

Simone Kilian ist die neue Nenzenheimer Weinprinzessin. Die 20-Jährige löste am Samstag bei einer Feier im Nenzenheimer Feuerwehrsaal Lena I. (Schneider) ab.
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Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbands, mit der neuen Nenzenheimer Weinprinzessin Simone Kilian (rechts) und ihrer Vorgängerin Lena Schneider. Foto: Foto: TIMO LECHNER

Simone Kilian ist die neue Nenzenheimer Weinprinzessin. Die 20-Jährige löste am Samstag bei einer Feier im Nenzenheimer Feuerwehrsaal Lena I. (Schneider) ab, die ein Jahr lang die Krone für Iphofens größten Stadtteil trug. Simone wird ihren ersten großen Auftritt am 23. April, zur Eröffnung des Nenzenheimer Weinfestes haben.

Zum ersten Mal feierte der Weinbauverein die Krönung im erst vor wenigen Jahren neu gestalteten Saal der Feuerwehr, volles Haus war garantiert. Die scheidende Weinhoheit hatte Unterstützung von rund 20 weiteren gekrönten Häuptern, mit denen sie in den vergangenen zwölf Monaten rund 100 Termine absolviert hatte. Eine halbstündige Präsentation untermauerte dies, in der die Erzieherin ihr Jahr als Weinprinzessin Revue passieren ließ. Ihre Gefolgsdamen dankten mit einer neu gedichteten Version des gleichnamigen Liedes der deutschen Band „Pur“, das sie auf der Bühne zu Playback darboten. Von Alexander Hansch, der an diesem Abend nicht nur als Vorsitzender des Weinbauvereins, sondern in seiner Funktion als Stadtrat und Stadtteilreferent sprach, gab es Blumen, einen Gutschein sowie ein Erinnerungsbild.

Grüße überbrachte auch Annerose Pehl-Dürr, Geschäftsführerin des Weinparadieses Franken. Sie lobte Lena als eine Botschafterin des Weines und Mitverantwortliche für den Gewinn des Weintourismuspreises, der an die Werbegemeinschaft der Weindörfer rund um Tannenberg und Bullenheimer Berg ging.

Engagiert im Dorfleben

Simone Kilian ist die dritte junge Dame aus dem Hause Kilian, die für ihren Heimatort und dessen Weine antritt. Schwester Evi trug die Krone bereits in der Saison 2008/2009, Schwester Susanne hatte vor zwei Jahren ihre Dienstzeit im Zeichen des Tannenbergs absolviert. Und zwei weitere Tanten der Kilian-Schwestern waren ebenfalls in den Jahren zuvor Repräsentantinnen des Nenzenheimer Weins.

Im wahren Leben studiert „Simi“ Maschinenbau in Ingolstadt und engagiert sich im Dorf auch beim Posaunenchor, bei der Feuerwehr und den Ortsburschen. Gerade der Spagat zwischen der Männerwelt ihres Studienfachs und den Themen unter den Amtskolleginnen, wie sie kürzlich beim Weinprinzessinnen-Seminar erfahren hatte, mache die Aufgabe als Nenzenheimer Weinhoheit umso interessanter.

Auch Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbands, war gekommen, um Lena und Simone zu gratulieren. Selbst mit einer gebürtigen Nenzenheimerin verheiratet, lobte Steinmann nicht nur den Wein und die Winzer des Tannenbergs, sondern auch seine Schwiegermutter Babette – und nicht zuletzt die anmutigen Nenzenheimer Frauen, von denen er dem Weinort eine „geklaut“ habe.

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