RÖDELSEE

Sie machten den Schwanberg zu dem, was er heute ist

„Persönlichkeiten auf dem Schwanberg“ lautete das Thema einer Führung von Monika Conrad, wozu das Geistliche Zentrum eingeladen hatte.
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Sie machten den Schwanberg zu dem, was er heute ist
(rt) „Persönlichkeiten auf dem Schwanberg“ lautete das Thema einer Führung von Monika Conrad, wozu das Geistliche Zentrum eingeladen hatte. Gewählt wurden das 19. und 20. Jahrhundert, so die Mitteilung an die Presse. Die „Landrat-Oskar-Schad-Straße“ führt den Berg hinauf und erinnert an das Wirken des Landkreischefs von 1948 bis1970. Straßenbau, Fernwasserversorgung und die „Befreiung von Panzermanövern der Amerikaner im Jahr 1970“ waren Stichworte. Erinnert wurde auch an die Gründerin der Schwesterngemeinschaft Communität Casteller Ring, Christel Schmid, sowie an den letzten Schlossherren auf dem Berg, Radulf Graf zu Castell-Rüdenhausen und dessen Eltern Alexander und Margarete. Die Familie hat dem Schlosshof die heutige Gestalt gegeben. Der aus Hoheim stammende Bildhauer Carlo Müller wurde von ihr mit der figürlichen Ausstattung von Schlosshof und Park beauftragt. Erinnert wurde zudem an Jean Dern, einen Geschäftsmann aus Gießen, der das heruntergewirtschaftete Schlossgut von 1897-1911 wieder aufgebaut hatte. Zu seiner Zeit wurde das Schloss ein beliebtes Ausflugsziel auch für Künstler und Literaten, wie Max Dauthendey oder Michael Georg Conrad. Versammlungsort Tausender Menschen aus Franken war der Schwanberg im so genannten „Vormärz“ von 1830 bis 1848. Zur Erinnerung an diese Jahre sangen die Teilnehmer an der Führung auf dem Kapellrangen im Chor das 1841 von Hofmann von Fallersleben verfasste Freiheitslied „Die Gedanken sind frei“. Im Jahr 2018, wenn in Bayern „200 Jahre Verfassung“ und „100 Jahre Freistaat“ gefeiert wird, sei auch eine einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Landkreis Kitzingen geplant, wofür der Initiativkreis Kultur, Geschichte und Archäologie schon Termine festgelegt hat, wie Monika Conrad außerdem mitteilt. Foto: Foto: CONRAD
„Persönlichkeiten auf dem Schwanberg“ lautete das Thema einer Führung von Monika Conrad, wozu das Geistliche Zentrum eingeladen hatte. Gewählt wurden das 19. und 20. Jahrhundert, so die Mitteilung an die Presse. Die „Landrat-Oskar-Schad-Straße“ führt den Berg hinauf und erinnert an das Wirken des Landkreischefs von 1948 bis1970. Straßenbau, Fernwasserversorgung und die „Befreiung von Panzermanövern der Amerikaner im Jahr 1970“ waren Stichworte. Erinnert wurde auch an die Gründerin der Schwesterngemeinschaft Communität Casteller Ring, Christel Schmid, sowie an den letzten Schlossherren auf dem Berg, Radulf Graf zu Castell-Rüdenhausen und dessen Eltern Alexander und Margarete. Die Familie hat dem Schlosshof die heutige Gestalt gegeben. Der aus Hoheim stammende Bildhauer Carlo Müller wurde von ihr mit der figürlichen Ausstattung von Schlosshof und Park beauftragt. Erinnert wurde zudem an Jean Dern, einen Geschäftsmann aus Gießen, der das heruntergewirtschaftete Schlossgut von 1897-1911 wieder aufgebaut hatte. Zu seiner Zeit wurde das Schloss ein beliebtes Ausflugsziel auch für Künstler und Literaten, wie Max Dauthendey oder Michael Georg Conrad.
Versammlungsort Tausender Menschen aus Franken war der Schwanberg im so genannten „Vormärz“ von 1830 bis 1848. Zur Erinnerung an diese Jahre sangen die Teilnehmer an der Führung auf dem Kapellrangen im Chor das 1841 von Hofmann von Fallersleben verfasste Freiheitslied „Die Gedanken sind frei“. Im Jahr 2018, wenn in Bayern „200 Jahre Verfassung“ und „100 Jahre Freistaat“ gefeiert wird, sei auch eine einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Landkreis Kitzingen geplant, wofür der Initiativkreis Kultur, Geschichte und Archäologie schon Termine festgelegt hat, wie Monika Conrad außerdem mitteilt. Foto: CONRAD

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