SEGNITZ

Segnitzer Mainlände im Förderprogramm

Während die Umgestalung der Mainlände gefördert wird, gibt es für das Gemeinschaftshaus bis jetzt keine öffentlichen Gelder. Aber es gibt noch Hoffung.
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Die Umgestaltung der Mainlände gehört zu den großen Vorhaben der Gemeinde Segnitz. Foto: Foto: Regina Sterk

Für Bauprojekte hatte die zweite Bürgermeisterin Marlene Bauer in der Sitzung des Gemeinderates Segnitz eine gute und eine schlechte Nachricht im Gepäck: Der Zuschussantrag an das europäische Förderprojekt ELER für die Umgestaltung der Mainlände wurde genehmigt, der für das geplante Dorfgemeinschaftshaus jedoch nicht.

Bei Letzterem erfüllten die Segnitzer 32 der geforderten 34 Kriterien. Nun hoffen sie, in einem neuen Anlauf im März die volle Punktzahl zu erhalten. Nach den Worten von Marlene Bauer sei diese Hoffnung nicht aussichtslos.

Des Weiteren wurde über die Beleuchtung im Ort gesprochen. Im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt werden drei neue Straßenlampen installiert.

Marlene Bauer informierte über einen Ortstermin, der mit dem Energieversorger stattgefunden habe. Zwei Leuchten werden in der Kirchstraße und Rathausstraße an Hauswänden montiert, eine dritte wird vor dem Friedhof aufgestellt.

Auf LED wird nicht umgestellt, denn dann könnten die vorhandenen Hängeleuchten nicht mehr verwendet werden. Die neuen Lampen kosten knapp 9500 Euro, die die Gemeinde komplett tragen muss. Die Räte entschieden sich einstimmig für die Montage.

Marlene Bauer informierte zudem darüber, dass die Beleuchtung der Mainbrücke frühestens im Januar ausgetauscht werde. Schon seit Monaten werde diese Maßnahme angemahnt, da viele Leuchten defekt seien.

Weitere Themen

• Auch Segnitz nutzt die Möglichkeit zur Verschiebung der neuen Umsatzsteuer-Regelung. Demnach verfährt die Gemeinde nach wie vor nach altem Recht und wird erst zum Januar 2020 die neue Gesetzeslage geltend machen.

• Der Schaustellerbetrieb, der seit Jahren an der Kirchweih den Vergnügungspark stellt, hat auch für 2017 wieder angefragt. Die Räte beschlossen, dem Betrieb die Genehmigung für die Kirchweih bis auf Weiteres auch langfristig zu erteilen, sodass nicht jedes Jahr neu nachgefragt werden muss.

• Für die Bürgermeisterwahl am 29. Januar wurde das sogenannte Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer auf 25 Euro je Helfer festgelegt.

• Am 7. Januar ist wegen Abholzarbeiten die Straße nach Sulzfeld von 8.30 bis 17.30 Uhr gesperrt, informierte die Verwaltung.

• Am Ende der Sitzung fand Marlene Bauer noch Worte des Dankes für die Mitglieder des Gemeinderats. „Wir hatten heuer ein spannendes Jahr“, sagte sie, es sei viel auf den Weg gebracht worden.

Und Lob kam auch aus den Zuschauerreihen: René Fröhlich bescheinigte den Räten, einen „super Job“ gemacht zu haben: „Es ist toll, was hier läuft!“

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