BIEBELRIED

Segen für das neue Feuerwehrhaus

An frühere Feuerwehrfeste fühlte sich Bürgermeister Roland Hoh bei der Einweihung des Biebelrieder Feuerwehrhauses am Wochenende erinnert.
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Ehrengäste: Bürgermeister Roland Hoh, die Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ, Pfarrer Gerhard Spöckl und stellvertretender Landrat Paul Streng führten in der Kutsche den Festzug an. Foto: Foto: Gerhard Krämer
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An frühere Feuerwehrfeste fühlte sich Bürgermeister Roland Hoh bei der Einweihung des Biebelrieder Feuerwehrhauses am Wochenende erinnert. Zuvor hatte es einen großen, leicht verregneten Festzug vom alten „Provisorium“ zum neuen Gebäude gegeben. Auf dieses könnten auch alle stolz sein, betonte Pfarrer Gerhard Spöckl bei der Segnung des Gebäudes.

Wenn alle Rechnungen vorliegen, dann wird das neue Feuerwehrgerätehaus neben dem Sportplatz – in guter Nachbarschaft zum TSV gelegen – wohl über 900 000 Euro gekostet haben. 150 000 Euro steuert dazu der Freistaat Bayern bei.

Doch die Kosten traten bei der Einweihung fast vollständig in den Hintergrund. Für Bürgermeister Roland Hoh stand der unermüdliche Einsatz der Feuerwehr für die Gemeinschaft im Vordergrund, ebenso wie die Bereitschaft, jederzeit Freizeit zu opfern, die Gesundheit aufs Spiel zu setzen und das Leben zu riskieren. „Sie treten für andere ein, sie helfen, sie retten, weil sie davon überzeugt sind, dass sie das tun müssen“, würdigte Hoh den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute.

Die Biebelrieder Wehr, die viele Einsätze auf der Autobahn absolviere, brauche eine ordentliche Ausstattung, die sie auch bekommen habe, betonte Hoh. Was bislang gefehlt habe, ein passendes Gebäude, um die Ausrüstung sachgerecht unterbringen zu können, sei nun vorhanden.

Das neue Haus mache die Gemeinde reicher, da es zur Verbesserung des Schutzes der Bürger beitrage. Deswegen sei die heutige Feier auch ein Fest für alle Bürger, erklärte der Bürgermeister, der auch selbst etliche Stunden mitgeholfen hatte. Angebaut ist auch der Jugendraum.

Kommandant Matthias Manger freute sich nach 26 Jahren der beengten Verhältnisse nun über ein funktionales Gebäude ohne Luxus, in das die Wehr nun nach letztem Stand 1031 Arbeitsstunden selbst eingebracht hat. Vor allem bei den Elektroinstallationen, aber auch bei den Außenanlagen und beim Schlauchturm. Und das bei 37 Einsätzen im Jahr 2015. In ihren Grußworten gingen stellvertretender Landrat Paul Streng und Kreisbrandrat Roland Eckert auf die Notwendigkeit des neuen Gerätehauses und auf die Einsätze auf der Autobahn ein.

Viele haben sich eingebracht

Und Bürgermeister Hoh und Kommandant Manger vergaßen auch die Worte des Dankes nicht, nämlich an alle, die sich in irgendeiner Form für das Haus engagiert hatten. Denn auch etliche, die schon lange aus Biebelried weg gewesen seien, hätten sich eingebracht.

Bevor es dann ans Feiern mit den Bürgern, Gästen – darunter auch die Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ (Ullstadt, Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) – und den vielen Abordnungen der Feuerwehren aus dem Umkreis von Biebelried ging, gab es noch einen offiziellen Akt: Planer Ernst Plannasch vom gleichnamigen Dettelbacher Ingenieurbüro übergab an den Kommandanten Matthias Manger offiziell den Schlüssel für das neue Gebäude.

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