MARKTSTEFT

Schweigeminute für Günther Seitz

Trauerflor am Rathaus, eine weiße Rose auf dem Ratstisch: Die Marktstefter Stadträte gedachten ihres verstorbenen Mitglieds Günther Seitz mit einer Schweigeminute.
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Günther Seitz aus Marktsteft ist überraschend gestorben. Foto: Foto: Hess

Trauerflor am Rathaus, eine weiße Rose auf dem Ratstisch: Die Marktstefter Stadträte gedachten am Donnerstag ihres vor wenigen Tagen verstorbenen Mitglieds Günther Seitz mit einer Schweigeminute. „Die gesamte Stadt befindet sich in tiefer Trauer“, sagte Bürgermeister Tomas Reichert. Seitz war seit dem 1. Mai 1984 Stadtratsmitglied und in verschiedenen Ausschüssen tätig gewesen. Auf seine Erfahrung werde der Stadtrat künftig verzichten müssen und diese schmerzlich vermissen, so der Bürgermeister, der Seitz für sein Wirken zum Wohle der Stadt dankte.

Weitere Punkte

• Drei Privatleute äußerten Bedenken zur Erweiterung des Marktstefter Sanierungsgebiets um die Barockgärten und in Richtung der Ortsausgänge nach Michelfeld und Marktbreit. Diese Bedenken teilten die Räte nicht. Mit der Erweiterung ist kein Bauverbot verbunden, die Stadt will lediglich Einfluss auf die Gestaltung von Bauvorhaben in diesem Bereich nehmen können. Der Vorteil für die Anlieger: Sie können dann Fördermittel beantragen.

Umbau

• Bewegung könnte in den seit längerer Zeit ruhenden Umbau des Aussiedlerhofes Im Storchennest in Michelfeld in Richtung Sickershausen kommen. Beim Abbruch und Neuerrichtung eines Nebengebäudes wurde eine Überschreitung der Grenzbebauung festgestellt. Die Stadt genehmigte nun die Grenzbebauung, für die Genehmigung der isolierten Abweichung nach der Bayerischen Bauordnung ist das Landratsamt zuständig.

Grundstück wird verkauft

• Ein bislang als Grünfläche genutztes Grundstück mitten im Baugebiet Im Gärtlein wird verkauft und könnte bebaut werden. Die Bauerschließung erfolgt über einen städtischen Grünstreifen, der nach den Bauarbeiten wieder hergestellt werden muss, die eigentliche Erschließung erfolgt über ein davor liegendes Grundstück. Allerdings muss auf Kosten der Bauwerber der Bebauungsplan geändert werden. Sollte diese Änderung nicht genehmigt werden, kann auch nicht gebaut werden.

Pläne werden konkret

• Die Pläne für das neue Gewerbegebiet an der Marktbreiter Straße wurden in einem Gespräch mit den Planern konkretisiert. Das Ergebnis wird demnächst den Räten vorgelegt, dann kann die Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen.

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