SCHWARZACH

Schwarzach schafft Krippenplätze

Weil in der Marktgemeinde Schwarzach acht Krippenkinder auf der Warteliste der Kindergärten stehen, besteht dringender Handlungsbedarf.
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Das Rathaus in Stadtschwarzach soll besser vor Datenklau geschützt werden. 2017 werden deshalb im EDV-Bereich bauliche Veränderungen vorgenommen. Foto: Foto: Peter Pfannes

Weil in der Marktgemeinde Schwarzach acht Krippenkinder auf der Warteliste der Kindergärten stehen, besteht dringender Handlungsbedarf. Darüber informierte Bürgermeister Volker Schmitt in der Sitzung des Gemeinderates. Sein Vorschlag: Das ehemalige Rathaus Münsterschwarzach könnte als Notkrippe genutzt werden. Das Gremium folgte dem Rat des Landratsamtes Kitzingen, 14 weitere Krippenplätze zu genehmigen.

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• Die Umkleideräume in der Schwarzach-Halle erhalten neue Bänke samt Kleiderhaken. Das Mobiliar liefert die Firma Sport-Thieme (Grasleben) für 5600 Euro. Im Juni 2016 fand eine Überprüfung der Räume durch den Bayerischen Sportstätten Service mit dem Ergebnis statt, dass die vorhandenen Umkleidebänke veraltet sind.

• Feuerwehren und Sportvereine haben heuer wieder gemeindliche Zuschüsse erhalten. Die Feuerwehren bekamen: Stadtschwarzach (482 Euro), Münsterschwarzach (276), Schwarzenau (297), Hörblach (153), Gerlachshausen (173) und Düllstadt (115). An die Sportvereine gingen: SpVgg Münsterschwarzach-Gerlachshausen (900), SV Stadtschwarzach (993), SV DJK Schwarzenau (955), DJK St. Maurus (640) und SC Schwarzach (110).

• Die Behelfstreppenaufgänge an der Mainbrücke auf Schwarzenauer und Stadtschwarzacher Seite dürfen laut Staatlichem Bauamt Würzburg aus Sicherheitsgründen nicht mehr von Fußgängern genutzt werden. An den Zugängen zum Radweg werden Türen errichtet, die künftig das Betreten der beiden maroden Treppenanlagen verhindern.

• Kreative Feuerwehranwärter möchten laut Christine Keppner-Siegert den Wasserhydranten am Münsterschwarzacher Kindergarten umgestalten. „Da habe ich nichts dagegen“, sagte Bürgermeister Volker Schmitt. Der Gemeinderat gab grünes Licht.

• Dass in Schwarzach durch Sand- und Kiesabbau weitere Seenflächen entstehen werden, prophezeit Bürgermeister Schmitt. In den Gemarkungen Gerlachshausen und Sommerach hat die Firma Heidelberger Sand und Kies GmbH jüngst Probebohrungen durchgeführt. „Was da auf uns zukommt, können Sie erahnen“, wandte er sich an seine Ratskollegen.

• Jede Menge Korrosionsschäden und Risse an den Rohren sind das Ergebnis der Kanaluntersuchungen mittels Kamera in Gerlachshausen. Die meisten Schadstellen können im Inliner-Verfahren repariert werden. Das Büro TIG bereitet ein Sanierungskonzept vor. 2017 sollen die Schäden beseitigt werden.

• Etwa 4500 Euro wird die Gemeinde 2017 aus ihrem Gemeindewald erwirtschaften. Eine Prognose über die zu erwartenden Einnahmen und die notwendigen Ausgaben trug Revierförster Max Bartholl vor. Bei Ausgaben von knapp 40 000 Euro liegen die Einnahmen bei gut 44 000 Euro.

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