SCHWARZACH

Schutz vor Datenklau und Viren: Stahlschrank muss ins Rathaus

Im Schwarzacher Rathaus werden im kommenden Jahr umfangreiche bauliche Veränderungen vorgenommen, um die EDV-Anlage vor unbefugten Eingriffen besser zu schützen.
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Das Rathaus in Stadtschwarzach soll besser vor Datenklau geschützt werden. 2017 werden deshalb im EDV-Bereich bauliche Veränderungen vorgenommen. Foto: Foto: Peter Pfannes

Im Schwarzacher Rathaus werden im kommenden Jahr umfangreiche bauliche Veränderungen vorgenommen, um die EDV-Anlage vor unbefugten Eingriffen besser zu schützen.

Am Dienstag beschlossen die Mitglieder des Marktgemeinderats einhellig, im anstehenden Haushalt für 2017 die erforderlichen Finanzmittel bereit zu stellen. Die jüngsten Ereignisse bei der Stadt Dettelbach, bei der umfangreich Daten gestohlen und Lösegeld an Kriminelle bezahlt wurden, haben die überörtlichen Rechnungsprüfer beim Landratsamt Kitzingen dazu veranlasst, die Gemeinden auf eventuelle Sicherheitslücken hinzuweisen.

Auf diese Weise kam auch die EDV-Sicherheit des Marktes Schwarzach auf den Prüfstand. Wie Bürgermeister Volker Schmitt in der Ratssitzung mitteilte, muss die Gemeindeverwaltung zeitnah mehrere Hausaufgaben erledigen. Der seit sechs Jahren im Heiz- und Registraturraum mit Materiallager untergebrachte Server ist durch Feuer, Wasser und Gas gefährdet.

Räumliche Enge beseitigen

Der Zutritt zum kommunalen „Rechenzentrum“ ist aktuell nicht vor Unbefugten geschützt. Weil die Räumlichkeiten sehr beengt sind, gilt es, die vorhandenen Mängel durch Umbauten zu beseitigen. Gesicherte Speichermöglichkeiten, ein Sicherheitsschrank aus Stahl und ein Notfallkonzept sind weitere Forderungen der Rechnungsinspektoren, denen der Gemeinderat nachkommen will.

Weil eine Dienstanweisung über den Einsatz automatisierter Verfahren, deren Sicherheit und Kontrolle aktuell noch fehlt, muss diese von der Gemeinde noch erstellt werden.

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