RÜDENHAUSEN

Schuldenfrei und ohne Kredite

Trotz einiger Investitionen kommt Rüdenhausen 2016 ohne Schulden und ohne Kredite aus. Das ist eines der Ergebnisse bei der Verabschiedung des Haushalts für 2016.
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Rüdenhausen
Rüdenhausen. Foto: FOTO Stöckinger

Trotz einiger Investitionen kommt der Markt Rüdenhausen 2016 ohne Schulden und ohne Kredite aus. Das blieb eines der Ergebnisse bei der Verabschiedung des Haushalts für 2016 am Montagabend. Insgesamt fällt der Etat mit 3,565 Millionen Euro um einiges höher aus, als im Vorjahr, wo der Finanzplan 2,682 Millionen Euro aufwies.

Erfreulich blieb zudem, dass die Umlagekraft pro Einwohner von zuletzt 446 Euro auf 542 Euro ansteigt, womit Rüdenhausen von Rang 26 auf Rang 18 aller Gemeinden des Landkreises klettert.

Steigerungen im Etat spiegeln sich gerade im Vermögenshaushalt beim Punkt Investitionen wider. Dort hat die Gemeinde 2,255 Millionen Euro und damit 847 073 Euro mehr als im Vorjahr eingeplant. Unter anderem sind 1,323 Millionen für den Tiefbau vorgesehen. Geld steckt die Gemeinde in die Erschließung ihres Gewerbegebiets Nord sowie in die Dorferneuerung, wo unter anderem die Gestaltung des Kirchplatzes für dieses Jahr vorgesehen ist. Hier stehen den Ausgaben von 442 200 Euro Einnahmen von 257 830 Euro durch Zuschüsse gegenüber.

Weiterhin fallen auf Seite der Ausgaben ins Gewicht: die Kreisumlage (311 031 Euro), weitere Umlagen (211 118 Euro), Zuschuss für die Sanierung des Daches der TSV-Turnhalle (200 000 Euro), Zuschuss für die Sanierung des Pfarrhauses und Erwerb von Grundstücken (je 150 000 Euro), oder auch der Kauf eines neuen Traktors für den Bauhof (75 000 Euro).

Beim den Einnahmen sind die Beiträge aus Straße Wasser und Kanal (487 750 Euro) ein wesentlicher Faktor, wie auch die Beteiligung an der Einkommensteuer (370 662 Euro). Dazu kommen Schlüsselzuweisungen vom Bund (290 204 Euro), während die Gewerbesteuer mit 90 000 Euro vergleichsweise niedrig ist. Die Grundsteuer wird mit 65 390 Euro kalkuliert. Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt beträgt 167 895 Euro.

Wie Kämmerin Christine Volk vortrug, kann sich die Gemeinde Rüdenhausen bei der Finanzierung auf ihre Ersparnisse verlassen. Würden alle geplanten Investitionen tatsächlich umgesetzt, entnimmt der Markt 1,026 Millionen Euro aus den Rücklagen. Die Räte hatten keine Einwände gegen den Etat. Bürgermeister Ackermann sah im Plan eine gute Arbeitsgrundlage für die Kommune, die auch an Einwohnern zugelegt hat. 865 und damit 26 mehr als im Vorjahr sind bei der Erstellung des Etats zugrunde gelegt worden.

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