PRICHSENSTADT

Schnelles Internet für Prichsenstadt

Das schnelle Internet ist für die Bürger der Großgemeinde Prichsenstadt in greifbare Nähe gerückt. Bereits im Januar 2018 könnte die Geschwindigkeit auf bis zu 50 Mbit pro Sekunde in die Höhe schnellen.
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Breitbandversorgung
Glasfaser-Kabel für die Versorgung Oberschwarzachs mit schnellerem Internet wird die ÜZ verlegen. Foto: Foto: Peter Kneffel, dpa

Das schnelle Internet ist für die Bürger der Großgemeinde Prichsenstadt in greifbare Nähe gerückt. Bereits im Januar 2018 könnte, wenn alles glatt geht, die Internetgeschwindigkeit von aktuell rund sechs Mbit pro Sekunde auf 30 oder gar auf 50 Mbit pro Sekunde in die Höhe schnellen. Mit dieser guten Nachricht eröffnete Prichsenstadts Bürgermeister René Schlehr die zweite Bürgerversammlung des Jahres (die erste lief vor einer Woche in Kirchschönbach).

In dem komplexen Verfahren der Förderung durch den Freistaat, erklärte Schlehr, habe der Stadtrat in nichtöffentlichen Sitzungen die Thematik mit einem Fachmann durchgearbeitet. Im Januar 2017 wird, wenn die Pläne eingehalten werden können, ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Prichsenstadt, der Telekom Deutschland als Anbieter und der ÜZ Lülsfeld als Telekom-Partner unterzeichnet.

„Von da an hat die Telekom genau ein Jahr Zeit, das schnelle Internet für die gesamte Großgemeinde mitsamt allen Ortsteilen hergestellt zu haben, weil das ein Bestandteil des Vertrages sein wird“, so Schlehr.

Weniger Kosten für die Stadt

Die zweite gute Nachricht in der Angelegenheit betrifft die Kosten. Hatte der Stadtrat bis jetzt mit gut einer Millionen Euro an Kosten gerechnet und auch in die Haushalte 2017 und 2018 eingestellt, sind es beim derzeitigen Stand nur noch gut 120 000 Euro, die die Stadt schultern müsste.

Bereits mit 30 Mbit pro Sekunde surfen die Gewerbebetriebe der Stadt, weshalb die von dem Ausbau natürlich ausgenommen sind. Ebenfalls ausgenommen sind vereinzelte Aussiedlerhöfe, „für die wir aber noch nach einer Lösung suchen, und ich bin sehr optimistisch, dass wir die auch finden werden“.

Wer von 30 auf 50 Mbit umstellen will, der müsse dafür auch selbst die Kosten tragen, so Schlehr. Einen genauen Zeitplan, wann in welcher Gemeinde das schnelle Internet ausgebaut werde, konnte Schlehr noch nicht nennen, verwies aber auf die vertraglich festgelegte Ausbaudauer von „exakt einem Jahr ab Vertragsunterschrift“.

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