OBERNBREIT

Schnelle Hilfe, wenn das Herz rast

Sechs Defibrillatoren stellt die Raiffeisenbank Kitzinger Land den Gemeinden Willanzheim, Seinsheim und Martinsheim zur Verfügung. Gesamtwert: 14 580 Euro.
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Einen symbolischen Scheck hat die Raiffeisenbank für die Spende von sechs Defibrillatoren überreicht. Das Bild zeigt (von links) Sandra Brückner (Krankenschwester, Hüttenheim), Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert, Katharina Köller (Krankenschwester, Hüttenheim), Bürgermeister Rainer Ott (Martinsheim), Volker Brand, Bankvorstand Albrecht Hack, Nadine Schleelein (Krankenschwester, Hüttenheim), Bürgermeister Heinz Dorsch (Seinsheim) und Bankvorstand Rouven Lewandowski. Foto: Foto: GERHARD KRÄMER

Sechs Defibrillatoren stellt die Raiffeisenbank Kitzinger Land den Gemeinden Willanzheim, Seinsheim und Martinsheim zur Verfügung. Gesamtwert: 14 580 Euro. Der Wert aber, im Falle eines Falles Menschenleben damit zu retten, ist nicht bezifferbar.

Die Geräte werden zugänglich angebracht in Willanzheim, Herrnsheim und Hüttenheim, Seinsheim und Tiefenstockheim sowie in Martinsheim. Bankvorstand Albrecht Hack signalisierte bereits, dass auch Wässerndorf, Iffigheim und Enheim solche Geräte bekommen werden.

Ausgelöst hat diese Aktion eine Anfrage einer Krankenschwester aus Hüttenheim an Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert, ob ein solches Gerät nicht im Ort platziert werden könnte, zum Beispiel bei der Bank. Der Bürgermeisterin war aus Italien bekannt, dass Defibrillatoren dort bei vielen Geldinstituten hingen. „Ich freue mich, dass die Bank die Idee aufgegriffen hat“, sagte Reifenscheid-Eckert.

Dank des Erlöses aus dem Gewinnsparen sei die Finanzierung möglich, sagte Albrecht Hack. Das Geld werde so im genossenschaftlichen Sinne, nämlich zur Hilfe, eingesetzt.

Von Volker Brand von der Herstellerfirma MedX5 gab es eine Einweisung in das Gerät, das sich durch eine einfache Bedienung auszeichne. „Niemand braucht davor Angst zu haben“, sagte Brand. Zumal das Gerät sprachliche Anweisungen gibt und Fehler erkennt. Wenn das Herz urplötzlich zu rasen beginnt, kann der Zeitraum, bis der Notarzt eintrifft, zu lange sein. Wenn aber sofort mit der Herzdruckmassage begonnen und ein elektrischer Schock verabreicht wird, habe der Patient gute Überlebenschancen, erklärte Brand.

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