SOMMERACH

Sandabbau: Sommeracher Räte halten an Auflagen fest

Der Sandabbau in der Nordheimer Au beschäftigte auch den Sommeracher Rat. Und die Räte sind sauer. Auf die vor einem Jahr geäußerten Wünsche, ging die LZR nicht ein.
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Die Nordheimer Au bleibt umstritten. Foto: Foto: Harald Meyer

Nach Volkach und Nordheim beschäftigte sich nun auch der Gemeinderat Sommerach mit der Stellungnahme zum Antrag der Kitzinger Firma Lenz-Ziegler-Reifenscheid (LZR). Das Unternehmen plant in der Nordheimer Au, zehn Jahre lang Sand abzubauen.

Um das umstrittene Vorhaben ging es im Sommeracher Gemeinderat bereits Ende Mai 2016. Wie Bürgermeister Elmar Henke in der Sitzung sagte, wurde seinerzeit dem geplanten Sand- und Kiesabbau in der Nordheimer Au unter Auflagen zugestimmt. Unter anderem forderte die Gemeinde Sommerach als Unterlieger von LZR, durch Hochwasserabflussberechnungen nachzuweisen, dass es keine Nachteile oder gar Verschlechterungen für Sommerach gibt.

Außerdem müsse gewährleistet werden, dass die Laster nicht durch den Ort rollen. Eine Durchfahrt durch die engen Stellen bei den Toren ist nicht möglich, so der Ratsbeschluss vom vergangenen Jahr.

Gemeinde hält an Auflagen vom Mai fest

Das Landratsamt Kitzingen legte nun die überarbeitete Planung der Firma LZR vor. Wie Henke mitteilte, waren im neuem Antrag weder die geforderten Hochwasserabflussberechnungen noch eine Aussage zur Abfuhr in Richtung Sommerach enthalten. Die Gemeinde Sommerach nimmt den überarbeiteten Antrag der Firma LZR zur Kenntnis, hält aber nach wie vor an den erwähnten Auflagen vom 30. Mai vergangenen Jahres fest.

Schließlich ging es um die Umgestaltung des Mainvorlandes. Ein Verteiler für den Festplatz wird benötigt und auch eine neue Beleuchtung wird gesucht. Laut Henke legte die Unterfränkische Überlandzentrale ein Angebot für das Beleuchtungskonzept und einer Zähleranschlusssäule mit Festplatzteil vor. Unter anderem sollen drei neue Altstadtleuchten im Bereich des Generationengartens und zwei neuen Lampen beim Spielplatz aufgestellt werden. Die Kosten für die Installation beziehungsweise die Versetzung von Leuchtkörpern belaufen sich laut Henke auf 13 387 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für Fundamente und Erdarbeiten. Für den Festplatzverteiler, der künftig bei Gemeindefesten benutzt werden soll, muss die Gemeinde 3060 Euro zahlen.

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