KITZINGEN

Roxy-Kino: Warten auf den Pachtvertrag

Ob das Kitzinger Roxy-Kino wieder eine feste Einrichtung wird, könnte sich bald entscheiden. Ein Anfang wäre der Pachtvertrag – Der allein reicht aber nicht.
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Das Kitzinger Roxy-Kino wartet noch auf seine Wiedererweckung als dauerhafte Einrichtung. Was dazu noch fehlt, sind ein Pachtvertrag, Sanierungsarbeiten und die Bildung einer Genossenschaft mit rund 300 Mitgliedern als finanzielles Fundament. Foto: Foto: Harald Meyer

Die Rückkehr des Roxy-Kinos – im Vorjahr mit vier Sonderveranstaltungen in einer Art Probephase gestartet – als feste Kultureinrichtung in Kitzingen ist in Arbeit. Ein Pachtvertrag für die beiden Säle sei derzeit Gegenstand von Gesprächen mit dem Vermieter, so Michael Schmitt, Geschäftsführer der Genossenschaft Roxy Kitzingen. Ende Februar, Anfang März hoffe er auf einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen.

Parallel zum angestrebten Pachtvertrag geht es auch um die notwendigen Umbauvorhaben im Kino. Vor allem der Brandschutz muss verbessert werden. Ein Bauantrag für die Renovierungs- und Sanierungsarbeiten sei in der Entwicklung, heißt es im Jahresbericht 2016. Danach hoffen die Roxy-Macher, schon im Februar die nötigen Unterlagen dem Bauamt vorlegen zu können. Auf dem Weg seien auch der Businessplan für den Kinobetrieb und die Förderanträge.

Dreh- und Angelpunkt neben den nötigen Umbauarbeiten ist der Pachtvertrag. So lange der nicht unterschrieben ist, liegen einige der Starthilfen für das Roxy auf Eis. Zwei Beispiele sind die Webseite des Kinos, die laut Jahresbericht bereits fertig ist, und ebenso die Suche nach potenziellen Sponsoren. Kooperationsprojekte plant der Förderverein, muss aber ebenfalls warten. So lange, bis die „endgültige Eröffnung, die für Herbst 2017 angedacht ist“, im künftigen Programmkino Roxy gelaufen ist.

Deutlich früher könnte die Genossenschaft, die die finanzielle Basis des Roxy schaffen soll, ihre Arbeit aufgenommen haben. Laut Schmitt haben bislang 32 Unterstützer des Kinos Anteilsscheine – zu je 100 Euro – beantragt. Die bekommen ihre Gültigkeit aber erst dann, wenn der Status der Genossenschaft gesichert ist, so der Jahresbericht. Wenn die Prüfung erfolgreich abgeschlossen ist, wollen die Verantwortlichen sich um weitere Mitstreiter bemühen.

Fünfte Sonderveranstaltung

Nächster fixer Termin im Kino ist der 26. März. An dem Sonntag ist die letzte der fünf genehmigten Sonderveranstaltungen „mit einem aufwendigen Programm geplant“, heißt es im Jahresbericht – und: „In dem Zusammenhang wird sich auch zeigen, ob wir die für grundlegende Sanierungsarbeiten notwendigen 300 Genossenschafts-Anteilscheine an den Mann oder die Frau gebracht haben.“

Für Optimismus in dieser Richtung könnten die ersten vier Roxy-Veranstaltungen sorgen. Die Sahara-Filme zogen laut Bericht über 400 Zuschauer an. Die „begeisterte Resonanz“ zeige den Wunsch „nach einem funktionierenden Kino“, so die Roxy-Unterstützer.

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