KITZINGEN

Rektor Klaus Aschrich verlässt Hedwig-Schule

In einer Feierstunde im Paul-Eber-Haus wurde der Leiter der St. Hedwig-Grundschule, Klaus Aschrich, vom Staatlichen Schulamt und dem Lehrerkollegium verabschiedet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Rektor Klaus Aschrich verlässt die St-Hedwig-Grundschule, seine Nachfolgerin wird die bisherige Konrektorin Andrea Lorey. Foto: Foto: Gerhard Bauer

In einer Feierstunde im Paul-Eber-Haus wurde der Leiter der St. Hedwig-Grundschule, Klaus Aschrich, am Montag vom Staatlichen Schulamt und dem Lehrerkollegium verabschiedet.

Aschrich kam 2001 als junger Lehrer an die Schule und wurde 2012 als Konrektor mit der kommissarischen Leitung der Schule betraut, um anschließend die volle Verantwortung zu übernehmen.

Wie Schulamtsleiter Kurt Krause bei der Verabschiedung Aschrichs erklärte, übernimmt der bisherige Rektor zum 1. August die Leitung des Grundschulseminars in Schweinfurt.

Mehr als "nur" Lehrer

Als Aschrich in Kitzingen begann habe er nicht nur Lehrer sein wollen. Er wurde Praktikumslehrer und übernahm einen Lehrauftrag an der Universität Würzburg. Ganz nebenbei, so Krause, habe er in Philosophie promoviert und sich zum Evaluator ausbilden lassen.

Mit der St. Hedwig-Schule leitete Aschrich eine besondere Schule mit internationalen Schülern, einem steten Kommen und Gehen und Schülern, die der deutschen Sprache noch nicht ganz mächtig sind. Damit sei die Leitung der Schule und ihrer Außenstelle Sulzfeld eine Herausforderung gewesen. Mit Einsatz sei es ihm gelungen, eine Schulhymne zu finden, einen Schulflyer und ein Schullogo zu entwickeln sowie die Inklusion zu stemmen.

Beeindruckende Vita

Wegen seiner vielen herausragenden Fähigkeiten werde er nun zum Seminarleiter ernannt. Wie Krause zudem ankündigte wird die bisherige Konrektorin Andrea Lorey, die auch die Abschiedsfeier organisierte, die Nachfolgerin Aschrichs.

Oberbürgermeister Siegfried Müller zeigte sich begeistert von der Vita des Rektors. Zukünftige Lehrkräfte seinen nun in der Obhut Aschrichs gut aufgehoben.

Gemeinsam mit Lorey bekundete Aschrich abschließend, dass er sehr gerne in einem ehrenwerten Haus wie der Hedwigschule tätig war und sie gemeinsam mit Lorey leitete. So sei sie als seine Nachfolgerin auch Dank eines hervorragenden Lehrerkollegiums bereits in die Leitungsarbeit eingeführt. Aschrich wünschte sich, dass angestoßene Prozesse nicht einschlafen, sondern sich weiterentwickeln. Von Lorey wünschte er sich, dass das Team wie begonnen weiterarbeite und sie sich ihre Ausstrahlung erhalte.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.