REHWEILER

Rehweiler: Kellerberg ist wieder befahrbar

Teure 320 Meter: 562 000 Euro kostete die Erneuerung der Straße am Kellerberg im Ortsteil Rehweiler. Die Gründe dafür verriet Landrätin Tamara Bischof.
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Der Kellerberg im Geiselwinder Ortsteil Rehweiler ist offiziell wieder befahrbar. Landrätin Tamara Bischof (Mitte) gab mit Bürgermeister Ernst Nickel (links daneben), einigen Kreisräten und Bürgern die Strecke frei. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Rechtzeitig vor dem Winter ist die Strecke im Geiselwinder Ortsteil Rehweiler, die in Richtung Dürrnbuch führt, fertig geworden. Dort hat der Landkreis am Kellerberg die komplette Straße zwar „nur“ auf einem Stück von 320 Metern erneuert. Doch wie Landrätin Tamara Bischof bei der offiziellen Freigabe meinte, hatte es diese Strecke in sich. Satte 562 000 Euro kostete es, die Straße dort zu sanieren.

Das relativ kleine Stück Straße wies erhebliche Setzungen und Risse an der östlichen Fahrbahnseite auf, eine Reparatur stand an. In dem Bereich jedoch verläuft die zur Ortsdurchfahrt gehörende Kreisstraße für rund 160 Meter auf einem Damm, der auf der Ostseite eine Höhe von bis zu fünf Metern besitzt. Der bestehende Straßendamm hatte eine sehr schlechte Tragfähigkeit und musste von Grund auf erneuert werden.

Fachleute wie Geologen und Statiker wurden bei den Planungen hinzu gezogen. Die Ausmaße des Bodenaustausches nannte Landrätin Bischof „eindrucksvoll. Es hat ausgesehen, als hätte dort eine Bombe eingeschlagen“, schilderte sie Eindrücke aus den Anfängen der Sanierung. Von Juni bis Anfang November dieses Jahres wurde gebaut.

Der Landkreis zahlt 314 610 Euro, der Markt Geiselwind ist mit 248 068 Euro dabei. Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel informierte, dass die Gemeinde dort für die Gehwege einschließlich der Bordsteine zwischen Straße und Gehweg, für den Misch- und Regenwasserkanal, sowie für die Hausanschlüsse zuständig ist. Gleichzeitig wurde der Kanal überprüft und saniert, wo es notwendig war.

Nickel freute es, dass die Regierung von Unterfranken einen Zuschuss in Höhe von 240 000 Euro zu den Kosten gibt, wodurch das Projekt für die Kommune und den Landkreis günstiger wird.

Im Anschluss segnete Pfarrerin Beate Krämer die erneuerte Straße, danach hatte der Landkreis eine Brotzeit samt Getränke für die Gäste und Bürger im Feuerwehrhaus vorbereitet.

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