KLEINLANGHEIM

Rainer Bock wieder Kleinlangheimer Feuerwehrkommandant

Ein sonderbares Jahr war 2016 für die Kleinlangheimer Feuerwehr. Warum erklärte Kommandant Rainer Bock in der Hauptversammlung.
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Für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr erhielt er Rainer Bock (rechts) aus den Händen von Kreisbrandrat Roland Eckert (links) das Ehrenzeichen in Gold und vom stellvertretenden Landrat Paul Streng als Dank des Landkreises einen Gutschein für eine Woche im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain. Die Gemeinde spendierte den Aufenthalt für die Ehefrau. Foto: Foto: Winfried Worschech

Ein sonderbares Jahr war 2016 für die Kleinlangheimer Feuerwehr, stellte Vorsitzender Benjamin Diaz Sanchez bei der Jahresversammlung der Wehren von Kleinlangheim und Haidt/Stephansberg im Feuerwehrgerätehaus fest. Darauf ging Kommandant Rainer Bock im Verlauf der Versammlung näher ein. Übungen, Einsätze, Veranstaltungen und Festivitäten beanspruchten dennoch die Mannschaft.

Acht Übungen

Rainer Bock bleibt Kommandant der Kleinlangheimer Feuerwehr, er erhielt bei der Neuwahl das einstimmige Vertrauen der Aktiven und spontanen stehenden Applaus. „Er leistet umsichtige und vorausschauende Arbeit und hat auch für die Beschaffung des neuen Löschfahrzeugs sehr viel getan“, würdigte Bürgermeisterin Gerlinde Stier den Einsatz des Kommandanten. Er erhielt zudem das Feuerwehrehrenzeichen in Gold aus den Händen von Kreisbrandrat Roland Eckert für 40 Jahre aktiven Dienst. Lob für die Führungskräfte für deren vorbildliche Jugendarbeit gab es von Eckert, Stier und dem stellvertretenden Landrat Paul Streng. „Solche Vereine braucht ein Dorf“, sagte Streng.

Was 2016 zu einem sonderbaren Jahr machte, erklärte der Kommandant so: In der ersten Jahreshälfte hatte die Wehr von Verkehrsunfällen bis hin zu Bränden viele Einsätze zu bewältigen. In der zweiten Jahreshälfte ging es dagegen eher ruhig zu. Nicht zufrieden war der Kommandant mit der Übungsbeteiligung, „da der Feuerwehrdienst ein immerwährender Lernprozess ist, wozu auch die Schulung für das kommende neue Löschfahrzeug gehört“. Mit herzlichen Worten dankte er allen, „die mir die Arbeit in den vergangenen sechs Jahren doch leicht machten, dazu gehören auch die Leute vom Bauhof“.

Stefan Schellhorn, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Haidt/Stephansberg blickte auf ein „ruhiges Jahr mit acht Übungen und einer neuen Tragkraftspritze“ zurück.

Atemschutzwart Martin Link hat in Zukunft 16 Leute unter seinen Fittichen, da zwei aus der Jugend dazu kommen.

Lob für die Jugend

Jugendwart Stefan Dietzel freute sich darüber, dass er aus der Truppe mit 18 Mitgliedern drei „gut ausgebildete“ in die Reihen der Aktiven übergeben könne. Für die Jugendlichen gab es höchstes Lob: „Sie sind alle konzentriert und zuverlässig bei der Sache und zwölf haben die Leistungsprüfung bestanden.“ Als neue Jugendsprecher wurden Alexander Jung und Claudia Hörner vorgestellt.

Beifall gab es nicht nur für die Berichte der Verantwortlichen, sondern auch auf Vereinsebene für Kassier Rainer Bock, der eine positive Jahresrechnung vorlegte, und für Schriftführer Fred Bock. Es wurde einstimmige Entlastung des Vorstands erteilt. Vorsitzender Diaz Sanchez rief zu reger Mitarbeit im kommenden Jahr auf. Denn da will die Wehr ihr 140-jähriges Bestehen vom 8. bis zum 10. September mit der Segnung des neuen Löschfahrzeugs feiern.

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