ALBERTSHOFEN

Räte wollen Betonstraßen auf Vordermann bringen

Um den Lieferverkehr und die Folgen in Albertshofen ging es bei der jüngsten Bauausschuss-Sitzung.
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Bürgermeister Horst Reuther (links) zeigt den Handlungsbedarf für sanierungsbedürftige Flurstraßen auf. Foto: Foto: Hartmut Hess

Die Gärtnergemeinde Albertshofen ist die größte ihres Segments im Landkreis und die Betriebe liefern Gemüse, Salate, Blumen und Pflanzen in die ganze Republik. Das bedeutet, dass täglich viele Lastkraftwagen die gärtnerischen Produkte zu den Kunden bringen. Deswegen sind manche Zufahrtswege entsprechend mitgenommen durch Lkw-Auflieger und anderen schwere Fahrzeuge. Jetzt machte sich der Bauausschuss des Gemeinderates Albertshofen vor Ort eine Bild von den Schäden und stellte die Weichen für Sanierungen.

Sanierungsbedarf

Die Räte waren sich einig über den Sanierungsbedarf, nur gilt es jetzt Angebote einzuholen, um dann entscheiden zu können, in welchem Umfang die Gemeinde im kommenden Jahr Sanierungen angehen kann.

Die Ratsmitglieder sahen sich die Betonstraßen im Mainstockheimer Weg, Am Langen Tag und an der Geißspitze an. Dabei wurde offenbar, dass die Straßenstücke wegen Setzungen oder Auswaschungen sanierungsbedürftig sind. Es dreht sich um rund zwei Kilometer Betonstraßen, die nach Ansicht von Bürgermeister Horst Reuther mit einer acht Zentimeter dicken Deckenverstärkung überzogen werden sollen.

Betriebe beteiligen sich

Die Betriebe Maintalkresse Gimperlein im Bereich An der Geißspitze und Salate Töpfer im Mainstockheimer Weg signalisierten ihre Bereitschaft, sich an den Kosten zu beteiligen, da nahe bei ihren Betrieben Kurvenbereiche marode sind und Fahrbahnen verbreitet werden sollen, um die Bereiche besser für den Schwerlastverkehr zu wappnen.

Die Räte kamen auch überein, in der Betonstraße an der Geißspitze zwischen den Betrieben Gimperlein und Busigel die Verlegung eines Kanalrohrs anbieten zu lassen um dort das Oberflächenwasser besser ableiten zu können.

Im festgelegten Sanierungsbereich liegt auch die Betonstraße südlich der Firma Salate Töpfer. Wie Hildegard Töpfer darlegte, will ihre Firma kommendes Jahr eine Betriebserweiterung anpacken. Deswegen beschloss die Ratsrunde, die Straße Am Langen Steg in zwei Bauabschnitten zu sanieren, damit die Zufahrt für den Lieferverkehr gewährleistet bleibt.

Mitfahrbänke kommen

Bürgermeister Horst Reuther schlug vor, den 400 Meter langen Abschnitt der Dorfstraße Richtung Mainsondheim zwischen dem Herrgottsweg und der Firma Töpfer ebenfalls zu sanieren. Der Wasserbeschaffungsverband habe seine Zustimmung in Aussicht gestellt, in diesem Abschnitt eine neue Wasserleitung zu verlegen und auch die Hausanschlüsse zu erneuern. Danach würde der Straßenabschnitt eine neue Deckschicht bekommen.

In Albertshofen soll es künftig auch Mitfahrbänke geben. Als bester Standort eignet sich vermutlich die Kreuzung der Waldstraße mit der Ortsumgehungsstraße. Daneben konnten sich die Ratsmitglieder auch eine weitere Mitfahrbank in der Kitzinger Straße vorstellen.

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