REGION KITZINGEN

Polizei verordnet Zwangspause

Zwei Autofahrer haben Beamte der Autobahnpolizei am Wochenende vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, da sie laut Bericht der Polizei nicht mehr fahrtüchtig waren.
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Wenig Ähnlichkeit: Um einen Alkomaten (im Bild) mit einem i-Phone zu verwechseln, braucht es schon einen ordentlichen Alkoholpegel im Blut. Foto: Foto: Münzel

Zwei Autofahrer haben Beamte der Autobahnpolizei am Wochenende vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, da sie laut Bericht der Polizei nicht mehr fahrtüchtig waren.

Am Freitag gegen 13.15 Uhr kontrollierten Fahnder auf der A 3 einen Ford mit österreichischer Zulassung. Bei der Durchsuchung nach verbotenen Substanzen fanden sie in der Bekleidung des 32-jährigen Fahrers ein Tütchen mit etwas Amphetamin. Außerdem bemerkten sie bei dem Mann drogentypische Auffälligkeiten und führten einen Schnelltest durch, der auf den Konsum von amphetaminhaltigen Betäubungsmitteln hinwies. Eine Blutentnahme folgte. Ermittlungen wegen des Drogenbesitzes und wegen des Verdachts einer Fahrt unter Drogeneinfluss werden geführt. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro – der Mann hat keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland – und einer mehrstündigen Zwangspause durfte er in der Nacht zum Samstag seine Fahrt fortsetzen.

Den anderen Autofahrer stoppten Autobahnpolizisten am Sonntagvormittag um 10.30 Uhr bei Schwarzach am Main. Beim ersten Kontakt mit dem Fahrer, einem 22-jährigen Mann aus dem Raum Kitzingen, nahmen die Beamten Alkoholgeruch wahr. Ein Test bestätigte mit fast 0,8 Promille ihren Verdacht. Da der Alkotest gerichtsverwertbar ist, kam der junge Mann um eine Blutentnahme herum. Er muss nun mit zwei Punkten in Flensburg und mindestens mit einem Bußgeld von 500 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

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