MAINBERNHEIM

Platz für Wohnmobile attraktiver machen

Erwin Reidelbach regte in der Sitzung des Mainbernheimer Stadtrats an, den Wohnmobilstellplatz bei der Mehrzweckhalle mit Strom, Wasser und einer Entsorgungsstation auszustatten. „Wir sollten den Platz aufpeppen. Wir finden keinen anderen Platz in Mainbernheim“.
Artikel drucken Artikel einbetten

Erwin Reidelbach regte in der Sitzung des Mainbernheimer Stadtrats an, den Wohnmobilstellplatz bei der Mehrzweckhalle mit Strom, Wasser und einer Entsorgungsstation auszustatten. „Wir sollten den Platz aufpeppen. Wir finden keinen anderen Platz in Mainbernheim“.

Bürgermeister Peter Kraus, der den Platz für gut gelegen und ruhig hält, schlug vor, Angebote für Versorgungssäulen einzuholen. Bedenken hatte Martin Reinhart allerdings, wenn der Platz mal besser angenommen wird und gleichzeitig eine Veranstaltung in der Mehrzweckhalle sei. Da könnte es knapp werden mit dem Platz.

Den Zuschlag für die Herstellung von Schildern und Broschüren für die Waldumbaulehrpfade in Wiesentheid und Mainbernheim bekam die Schweinfurter Firma Ludwig und Höhne durch einstimmigen Beschluss der Mainbernheimer Stadträte. Die beiden Kommunen tragen die Gesamtkosten von 17 086,78 Euro je zur Hälfte. Mainbernheim übernimmt also rund 8500 Euro abzüglich einer Zuwendung in Höhe von 50 Prozent.

Gute Nachrichten für Mainbernheim: Die Regierung von Unterfranken hat den endgültigen Zuschuss für das Grabengärtenprojekt entlang der Stadtmauer an der B 8 festgesetzt. Von den städtebaulich relevanten Kosten in Höhe von 305 757,02 Euro wurden 293 300 Euro als zuwendungsfähig anerkannt. Bei einem Zuschuss von 80 Prozent bekommt die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 234 000 Euro.

Zuschuss für Radwege ist da

Auch das Staatliche Bauamt hat die Restkosten für die Radwege zwischenzeitlich überwiesen und damit knapp 950 000 Euro der Kosten getragen.

Die Stadt Mainbernheim hat eine Kreditermächtigung in Höhe von 500 000 Euro im genehmigten Haushaltsplan von 2015 eingestellt, die jetzt nach einstimmigem Beschluss des Ratsgremiums über den Restbetrag von 200 000 Euro für die Baulandbeschaffung und Errichtung eines Mehrfamilienhauses in der Kirchgasse 2 ausgeschöpft werden soll. Angesichts der derzeit niedrigen Zinsen wird der Bürgermeister ermächtigt, das Darlehen beim günstigsten Institut mit 20-jähriger Zinsbindung aufzunehmen, sobald der Bewilligungsbescheid für den Bau in der Kirchgasse 2 vorliegt.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.