Kitzingen

Passantenbefragung: Was wünschen Sie sich in Kitzingen?

Was fehlt in der Einkaufsstadt Kitzingen? Wie beurteilen Kunden das Angebot? Das wollen das Rathaus und der Stadtmarketingverein in einer Umfrage klären.
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So voll wie beim Kitzinger Frühling ist die Innenstadt selten. Das Rathaus und der Stadtmarktetingverein wollen von Passanten wissen, wie sie die Einkaufsstadt Kitzingen einschätzen. Foto: Siegfried Sebelka (Archiv)

Angebot und Nachfrage zusammenzubringen, um so Leerstände in der Innenstadt zu vermeiden – das ist eine Aufgabe der Abteilung für Wirtschaftsförderung im Kitzinger Rathaus. Deshalb hat die Stelle unter Leitung von Claudia Biebl zusammen mit dem Stadtmarketingverein, den Frank Gimperlein führt, eine Passantenbefragung entworfen. Sie soll Aufschluss über das Einkaufsverhalten der Kunden geben, aber auch dokumentieren, wo der Schuh drückt und was in der Großen Kreisstadt fehlt.

Umfragen am 5. April und am 11. Mai

Dazu wollen das Rathaus und die Vereinigung der Gewerbetreibenden in einer Umfrage im April und im Mai von den Passanten wissen, wie oft und warum sie in der Kitzinger Innenstadt unterwegs sind. Die Befragten sollen dabei auch beurteilen, wie sie die Atmosphäre dort empfinden, die Einkaufsmöglichkeiten generell und speziell im Lebensmittelbereich. Wie zufrieden sind die Kunden mit dem Angebot des Wochenmarkts? Wie gut sind die Geschäfte erreichbar? Und auch nach der Qualität von Veranstaltungen fragen die Interviewer.

Bei der anonymen Befragung sollen die Passanten angeben, wo sie verschiedene Waren des täglichen Bedarfs einkaufen. Und nicht zuletzt, was ihnen in der Einkaufsstadt Kitzingen fehlt.

Die Befragungen finden am Freitag, 5. April, und am Samstag, 11. Mai, jeweils ab 10.30 Uhr auf dem Kitzinger Marktplatz statt. Als Interviewer werden fünf Auszubildende der Stadtverwaltung auf die Passanten zukommen und deren Einkaufsverhalten und Meinungen abfragen. Damit sollen die jungen Leute nicht nur Bürgernähe lernen, sondern auch einiges über die Sicht der Bürger auf ihre Kreisstadt erfahren, erklärt die Stadtverwaltung zu dieser Aktion.

Ergebnisse sollen als Gesprächsgrundlage dienen

Die Befragung führen durch: Lukas Holtz, Sina Krämer, Moritz Kraus, Nico Neubauer und Jonas Wirth. Unterstützt werden sie von Frank Gimperlein und Katrin Weber vom Kitzinger Stadtmarketingverein. 

Die Ergebnisse der Befragung werden in ein Konzept einfließen, das die Stadtverwaltung mit dem Stadtmarketingverein abstimmen möchte. Die Auswertung wird öffentlich vorgestellt. Ziel ist es, Leerstände in der Innenstadt so weit wie möglich zu reduzieren und Angebote zu schaffen, die auf die Nachfrage der Kunden stoßen. Die Stadt, so erklärt es Claudia Biebl, will dabei als Vermittler zwischen Interessen von Laden- und Hausbesitzern sowie Immobilienmaklern auftreten.

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