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SEGNITZ/SULZFELD

Parteinotiz: Ausbau der Staatsstraße zwischen Segnitz und Sulzfeld

Segnitz will ihn – Sulzfeld eher nicht: Den Ausbau der Staatsstraße 2270 zwischen beiden Gemeinden.
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Segnitz will ihn – Sulzfeld eher nicht: Den Ausbau der Staatsstraße 2270 zwischen beiden Gemeinden. Die grüne Landtagsabgeordnete Kerstin Celina hat sich während ihrer Recherchen zu Verkehrsprojekten in Unterfranken auch mit diesem Straßenabschnitt beschäftigt und laut Mitteilung eine Anfrage an die Bayerische Staatsregierung gestellt. Interessant an der Antwort sei, dass aus Wasserschutzgründen aktuell keine Ausbaunotwendigkeit bestehe. Auch habe die Regierung signalisiert, die Ausbaubreite zu reduzieren. Ein Ausbau der gesamten Stecke auf maximal sechs Meter Breite werde geprüft. Auf Celinas Frage, was passiere, wenn die Gemeinde Sulzfeld auch nach dem Ausbau auf Segnitzer Gemarkung an ihrer Ablehnung festhalte, habe die Staatsregierung geantwortet, dass dann auf Sulzfelder Gemarkung nur die Fahrbahn instand gesetzt werde. Beim derzeitigen Stand plädiert die Abgeordnete dafür, noch keine endgültigen Entscheidungen zu treffen und die Ergebnisse der Verkehrszählung 2015 abzuwarten. Diese seien wichtig, um das Bauvorhaben richtig zu beurteilen. Die Antwort der Staatsregierung werfe noch ungeklärte Fragen auf, heißt es weiter in der Pressemitteilung: Die genaue Nutzen-Kosten-Relation sei noch nicht klar genug beurteilt worden. Der von den jeweiligen Gemeinden zu tragende Kostenanteil sei unklar. Celina will das mit einer weiteren Anfrage klären, damit es für die Gemeinden keine unangenehmen Überraschungen gibt.

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