Kitzingen

Park & Ride am Bahnhof: Die Arbeiten können beginnen

Der Kitzinger Stadtrat vergab in seiner jüngsten Sitzung Aufträge im sechsstelligen Bereich. Was alles geplant ist.
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Südlich des Kitzinger Bahnhofs sollen 199 Pendlerparkplätze entstehen. Der Stadtrat vergab die Aufträge dafür. Foto: Andreas Brachs

Punkt für Punkt im Kitzinger Stadtrat notiert:

  • Der Auftrag für den Bau einer Park & Ride-Anlage südlich des Kitzinger Bahnhofs ging mit rund 1,26 Millionen Euro an die Firma Daniel Buchinger aus Stadelschwarzach. Darin enthalten sind Straßenbau, Entwässerung und Stützwände. Am Bahnhof sollen 199 neue Parkplätze entstehen.
  • Teilarbeiten für die neue Zweifeld-Schulsporthalle im Deusterpark vergab der Stadtrat ebenfalls: 95 000 Euro für Glaswände, 190 000 Euro für Fliesenarbeiten, Bodenbeton für 38 000 Euro. Die Auftragnehmer kommen von außerhalb des Landkreises. Die Gesamtbaukosten erhöhen sich von 7,2 auf 7,8 Millionen Euro.
  • Für die Generalsanierung der Gebäude auf dem Neuen Friedhof in Kitzingen steigen die Kosten ebenfalls. Die Modernisierung von Leichenhalle und Toiletten sowie von Abstellräumen für Arbeitsgeräte wird voraussichtlich nun mit 1,65 Millionen Euro zu Buche schlagen. In diesem Zusammenhang vergab der Stadtrat einzelne Gewerke für rund 800 000 Euro.
  • Der Breitbandausbau wird nun auch in der Kaltensondheimer Straße Versorgungslücken im Digitalnetz schließen. Die Stadt lässt von der Telekom Glasfaseranschlüsse für sechs Grundstücke durchführen. Da der Ausbau staatlich gefördert wird, bleibt für die Stadt ein Eigenanteil von 74 000 Euro.
  • Ein Ärgernis für OB Siegfried Müller und einige Stadträte ist das Parkverhalten von Firmenwagen-Fahrern im Stadtgebiet. Sie würden öffentlichen Parkraum nutzen, um Firmenfahrzeuge, teils auch für längere Zeit, abzustellen. Hartmut Stiller hatte das am Königsplatz und in der Kaiserstraße beobachtet. Der Oberbürgermeister will klären lassen, ob es dagegen eine rechtliche Handhabe gibt.
  • Zu kurze Grünphasen der Fußgängerampeln in der Kitzinger Siedlung monierten Andrea Schmidt und Klaus Heisel. Gerade für ältere und gehbehinderte Menschen sei es nicht möglich, rechtzeitig die Straße zu überqueren. Selbst schnell gehende Fußgänger hätten damit ihre Schwierigkeiten. Der OB will auch das prüfen lassen.
  • Die Wahl des neuen Kitzinger Feuerwehrkommandanten, Matthias Gernert, und seines Nachfolgers als stellvertretender Kommandant, Andreas Wintzheimer, bestätigte der Stadtrat einstimmig. Wintzheimer muss allerdings noch innerhalb eines Jahres einen entsprechenden Fortbildungslehrgang absolvieren.


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