Kitzingen

Onkel Willi unterwegs: Gäste auf Irrwegen

Schade, dass am 2. Oktober für dieses Jahr der letzte musikalische Frühschoppen auf dem Gartenschaugelände war.
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Willi Hertlein, alias Onkel Willi. Foto: Foto: Hilmar Hopfengart

Im Gartenschaugelände Kitzingen ist in den Sommermonaten immer am ersten Sonntag ein musikalischer Frühschoppen mit jeweils wechselnden Interpreten bei kostenlosem Eintritt. Schade, dass am 2. Oktober für dieses Jahr die letzte Veranstaltung war. Ein voller Garten war den Bürgern und dem Förderverein Freude im Überfluss.

Im Main Side Sommergarten, kurz vor dem Wohnmobilstellplatz, war diesmal mit der Gruppe Nashville Musik aus den American Classics dargeboten, die viele Gäste am helllichten Tag zum Mittanzen ermunterte. Man sieht, in Kitzingen kann nicht nur auf dem Marktplatz gefeiert werden. Der Förderverein für das Gartenschaugelände bringt immer wieder Höhepunkte der Unterhaltung zu Tage. Ein Lob den Organisatoren, vor allem dem Vorsitzenden Rolf Wenkheimer, ohne den das nicht so funktionieren könnte.

Ein neuer Stadtplan von Kitzingen wurde 2015 erstellt. Leider sind die Parkhäuser im Plan mit anderen Nummern versehen als auf den offiziellen Wegweisern zu den Parkhäusern. Das führt natürlich bei manchem Gast zu Irritationen. Schicken Sie mal einen Gast laut Plan zum Parkhaus P 3 am Unteren Mainkai. Am entsprechenden großen Hinweisschild steht dann aber P 2. Der Besucher denkt, er ist falsch gefahren und sucht weiter. Hat das vor der Drucklegung niemand gemerkt?

Ähnliches ist am Westeingang der Johannes-Kirche zu beobachten, der fast immer geschlossen ist. Zwar sieht dieser nach Haupteingang aus, doch ein relativ kleines Schild verweist auf den Seiteneingang. Ein hilfreicher Geist hat mittels Filzstift einen Pfeil aufgemalt, damit man wenigstens weiß, auf welcher Seite offen ist. Trotzdem prallen Gäste immer wieder gegen die geschlossene Türe, weil das Hinweisschild so wenig auffällig ist. In touristenstarken Zeiten kann man pro Stunde oft fünf bis zehn Einlass suchende Personen beobachten. Schön wäre ein weißes größeres Hinweisschild, möglichst in Augenhöhe. Dann könnten Kitzingens Gäste unseren Herrgott in seiner irdischen Filiale sicher leichter aufsuchen.

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