KITZINGEN

OB-Kandidat sucht Mitstreiter

Jens Oertel hat die erste Hürde zur Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahlen im März kommenden Jahres genommen: Am Samstagvormittag wurde er offiziell von 13 Kitzinger Bürgern zum Oberbürgermeisterkandidaten nominiert. Nun fehlen noch die Unterschriften von 190 Unterstützern, die bis 3. Februar 2014 erfolgt sein müssen.
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Jens Oertel hat die erste Hürde zur Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahlen im März kommenden Jahres genommen: Am Samstagvormittag wurde er offiziell von 13 Kitzinger Bürgern zum Oberbürgermeisterkandidaten nominiert. Nun fehlen noch die Unterschriften von 190 Unterstützern, die bis 3. Februar 2014 erfolgt sein müssen.

Es war eine bunte Mischung an gut 20 Kitzingern, die sich da am Samstag in der Oberen Kirchgasse 20, einem Teil des Bürgerbräu-Komplexes versammelten: Etwa CSU-Stadtrat Hartmut Stiller, Ödp-Kreisrätin Heidemarie Gold oder Uwe Hartmann von der Bayernpartei. Sie alle nahmen an der Abstimmung über den Kandidaten nicht teil, da sie schon aktiv an anderen Nominierungsversammlungen beteiligt waren oder eventuell noch sein werden. Einzig CSU-Mitglied und ProKT-Stadtrat Franz Böhm gab, als „Prominenter“, seine Stimme Jens Oertel.

Der begann seine Rede mit der Antwort auf die Frage, was ein Bewohner Castells beim OB-Wahlkampf in Kitzingen wolle. Einen ersten Anstoß bekam der Fluglehrer in einer Versammlung des Luftsportclubs Kitzingen (LSC), in der klar wurde: Viele Entscheidungsträger im Stadtrat befürworten zwar einen Flugplatz, für den Erhalt finde sich da aber kein Fürsprecher. Diese Aufgabe wolle er übernehmen.

Und dabei wurde klar: „Der Flugplatz ist nur einer der Bereiche in Kitzingen, die, wie in einem Dornröschenschlaf versunken, auf die Wiederbelebung warten“, sagte Oertel und nannte als weitere Beispiele das Bürgerbräu-Gelände und die „langsam verstaubende“ Sammlung von Richard Rother in der Tourist-Info.

Die wichtigsten Aufgaben als Oberbürgermeister sieht Oertel in der Schaffung von Verbindungen nach außen – etwa die Vernetzung mit der Region, aber auch darüber hinaus – und die Vermittlung nach innen: „Ich bin überzeugt davon, dass sich eine Stadt von innen nach außen entwickeln muss,“ sagte Oertel und sprach die sich ausbreitenden Leerstände in der Innenstadt an. Zwar habe die Stadt mit der Gartenschau an Attraktivität gewonnen, doch müsse die „Zuwendung zum Fluss nun rückseitig in Richtung Innenstadt erfolgen“.

„Ich suche Mitstreiter, die bereit sind, Bekanntes zurückzulassen, auch mal Träume zu formulieren, die Häme und Schlechtreden aushalten können, klare Ziele formulieren und dann mit umsetzen“, betonte Oertel.

Um sich den Kitzingern zu stellen, hat Oertel in Kitzingen in der Oberen Kirchgasse 16 ein Wahlbüro eingerichtet, das freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet ist.

Weitere Informationen bietet Jens Oertel unter www.jens-oertel.de

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