SCHWARZACH

Neuer Kanal und ein Baugebiet

Lange Jahre wurde an der Straße und am Gehsteig der Straße Am See in Schwarzach nichts ausgebessert. Jetzt soll das Gelände an der ehemaligen Gärtnerei Baugebiet werden.
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Wird wohl komplett erneuert: Die Straße Am See, die in Schwarzach neue Baugrundstücke auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Stöhr erschließt. Foto: Foto: Robert Haass

Lange Jahre wurde an der Straße und vor allem am Gehsteig der Straße Am See in Schwarzach nichts ausgebessert. Jetzt soll das anliegende Gelände der ehemaligen Gärtnerei Stöhr zum Baugebiet werden. Um die Erschließung der Grundstücke zu gewähren, werden neben Gehsteig und Straße auch der Kanal in Angriff genommen, wie der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschloss.

Dass der Kanal in der Straße Am See marode ist, wissen die Räte seit einiger Zeit. Mit dem Ausbau des ehemaligen Flurbereinigungswegs zur Erschließungsstraße und dem Anschluss der neuen Baugrundstücke steht auch die Kanalsanierung an. Die Frage dabei, ob Neubau oder Sanierung, war schnell beantwortet. Da zur Grundstückserschließung auch die Neuverlegung von Wasser und weiteren Versorgungsleitungen ansteht, bietet sich der Neubau des bislang im Gehweg liegenden Kanals an. Denn der kann nun nicht nur, wie auch die Wasser- und eventuell die Gasleitung, in die Straße gelegt werden und Platz für weitere Versorgungsleitungen im Gehsteig machen. Zudem kann er etwas tiefer verlegt werden und hat so ein günstigeres Ablaufverhalten. Und ein neuer Kanal ist dann auch weit länger haltbar. Die Kosten liegen zwar höher, die Vorteile überwiegen allerdings.

Probleme kann hier allerdings noch der Untergrund machen. Ein Bodengutachten soll ergründen, inwieweit frühere Auffüllungen die Kosten für die Neuverlegung des Kanals stark erhöhen können. Dann kann immer noch eine Beschränkung auf eine Sanierung erfolgen.

Eine Entscheidung fällten die Räte auch zur Oberfläche des Gehsteigs, die gepflastert und nicht asphaltiert werden soll. Nach Meinung der Mehrheit fügt sie sich so besser ins Ortsbild ein. Einig war sich das Gremium zur Abgrenzung zur Fahrbahn, die aus Sicherheitsgründen mit Niederbord erfolgen soll.

Für die Sanierung fallen auch Anliegerbeiträge an, die sich, so Bürgermeister Volker Schmitt, in Grenzen halten werden, da sie nur den Gehsteig, die Leuchten und einen Teil der Straße umfassen. Baubeginn soll im März 2018 sein.

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