RÖDELSEE

Neue Leiterin des Geistlichen Zentrums auf dem Schwanberg

Ute Hellwig (55) hat ihre Stelle als die neue Leiterin des Geistlichen Zentrums auf dem Schwanberg angetreten. Ihr zu Ehren gab es einen Festakt.
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Ute Hellwig leitet seit dem 1. Juli das Geistliche Zentrum am Schwanberg. Foto: Foto: Regina Sterk
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„Die Zukunft hat begonnen. Da steht sie.“ Mit diesen Worten eröffnete Kurt F. Braml am Sonntag den Reigen der Festreden auf dem Schwanberg. Die Zukunft, das ist in diesem Fall Ute Hellwig, die neue Leiterin des Geistlichen Zentrums. Sie hat ihre neue Stelle bereits vor drei Wochen, am 1. Juli, angetreten und wurde nun mit einem Gottesdienst und einem Festakt offiziell willkommen geheißen.

Quasi zur Übergabe war Landessuperintendent Detlef Klahr aus Ostfriesland angereist. In seinem Wirkungskreis hatte Hellwig zuvor das Bildungszentrum in Potshausen geleitet und war dort nach Klahrs Worten die richtige Frau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. „Wir geben Sie Ihnen gerne“, erklärte er auf dem Schwanberg.

Priorin Schwester Heidrun Schörk machte den Eindruck, als würde sie sie ebenso gerne nehmen. Sie hieß Ute Hellwig mit einer herzlichen Umarmung willkommen und betonte, wie wichtig es sei, dass die Ordensgemeinschaft und das Geistliche Zentrum gut zusammen arbeiten. Sie berichtete, dass sich Hellwig schon an ihrem ersten Tag neben vielen Eindrücken Mühe gegeben habe, alle Schwestern kennenzulernen. „Darüber haben wir uns sehr gefreut, das wissen wir zu schätzen“, sagte sie. Die Priorin wünschte außerdem ein „gesegnetes Weiterbauen“, was angesichts anstehender Sanierungsprojekte durchaus wörtlich zu nehmen ist.

Ute Hellwig bedankte sich für all die freundlichen Worte. Diese machten ihr Mut und gäben ihr Zuversicht für die vor ihr liegenden Aufgaben. „Ich habe noch nicht alle Bereiche hier kennengelernt aber ich bin schon jetzt sehr beeindruckt“, beschrieb sie den Beginn ihrer Arbeit auf dem Schwanberg.

Das Geistliche Zentrum hier sei anders als andere Tagungs- und Bildungshäuser, stehe aber trotzdem mit diesen in Konkurrenz. Und so sei die Herausforderung für sie die Neuordnung der Gebäude und der Strukturen. Das erfordere viel Engagement und Kreativität, erklärte Hellwig und sie betonte gleichzeitig, dass sie sich auf die Zusammenarbeit mit allen auf dem Schwanberg freue. „Es gehört zu meiner Verantwortung, diesen heiligen und heilenden Ort zu bewahren“, schloss sie ihre Ansprache.

Für den richtigen Wohlfühlfaktor im fränkischen Weinland sorgten Rödelsees stellvertretender Bürgermeister Horst Kohlberger mit Weinprinzessin Jana Burkholz, die den passenden Gruß in Bocksbeutelform überbrachten. Und auch der stellvertretende Landrat Paul Streng hatte ein entsprechendes Präsent aus dem „Wein-, Kultur- und Kreativ-Landkreis“ dabei.

Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell, der seine persönliche Verbindung zur Communität Casteller Ring darlegte, hieß Ute Hellwig ebenso willkommen wie Dekan Hanspeter Kern (Kitzingen). Letzter wünschte Hellwig Weitblick, nicht nur im Sinne der Aussicht vom Schwanberg herab, sondern auch bei ihrer Arbeit. Harald und Thea Vogt, die beiden Schwanbergpfarrer, überreichten der Leiterin des Geistlichen Zentrums eine Ikone mit der Muttergottes als Motiv.

Ute Hellwig

Die 55-Jährige lebt mit ihrer Familie in Berlin und ist gelernte Politologin. Sie hat in verschiedenen Bereich der Erwachsenenbildung gearbeitet und war zuletzt in Ostfriesland tätig.

Auf den Schwanberg ist sie gekommen, weil sie sich zum einen mehr auf die geschäftsführende Leitung eines Hauses konzentrieren und zum anderen weil sie gerne nach Franken wollte. Nun möchte sie die Kommunikation der Bereiche auf dem Schwanberg untereinander verstärken und die eine oder andere bauliche Entwicklung begleiten.

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