KITZINGEN

Neue Gratis-Hotspots für Kitzingen?

Zwei Gratis-Hotspots hat Kitzingen, zwei weitere könnte die Stadt möglicherweise über das Förderprogramm BayernWlan kriegen. Die Frage nun: Wohin damit?
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Kitzingen könnte möglicherweise zum zweiten Mal auf den Zug des BayernWlan aufsteigen und weitere kostenlose Hotspots in der Stadt anbieten. Bayernpartei-Stadtrat Uwe Hartmann beantragt jedenfalls, zumindest für zwei weitere Standorte eine Bewerbung an die zuständigen Stellen des Freistaats zu richten. Laut der IT-Abteilung der Stadt gebe es schließlich noch freie Kapazitäten für das Bayern Wlan, so der Stadtrat in seinem Antrag.
Das im Vorjahr gestartete Programm bietet insgesamt 10 000 Hotspots, wo sich Jedermann beispielsweise mit seinem Smartphone einwählen kann. Zwei der Gratis-Einwahlstandorte gibt's in Kitzingen – am Marktplatz und am Weinfestplatz. Mindestens zwei weitere hält Hartmann in seinem Antrag für richtig. Die Tourist-Info neben der Alten Mainbrücke und den Bahnhofsbereich hält der Mann der Bayernpartei für sinnvoll.
Als mögliches Extra spricht sich Hartmann auch für ein Wlan am städtischen Bauhof in der äußeren Sulzfelder Straße aus. Hiervon könnten sowohl die „Kunden“ der Kitzinger Tafel profitieren als auch der Bauhof und die Stadtgärtnerei, deren Internet-Tempo so schlecht sei, „dass man unwillkürlich an die 'Steinzeit' des Internets mit ISDN-Anschluss erinnert wird.“
Übrigens: Das Angebot des Freistaats wird zwar bei der Einrichtung vom Freistaat gefördert und ist für die Wlan-Nutzer kostenlos, die beteiligten Städte und Gemeinden bleiben allerdings auf den Betriebskosten sitzen. Die Stadt Volkach, die kürzlich einen Hotspot am Marktplatz vor dem historischen Rathaus in Betrieb nahm, rechnet mit rund 1000 Euro pro Jahr für zwei Standorte mit BayernWlan.

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