HOHEIM

Neue Geräte für den Spielplatz

Neue Großspielgeräte kommen auf den Kinderspielplatz St. Georg in Hoheim. 12 000 Euro kostet die Anschaffung. Außerdem ging es in der Bürgerversammlung um Krippenplätze.
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Nachdem das Multifunktionsgerät in die Jahre gekommen ist, wird es bei der Neugestaltung des Löhriether Spielplatzes ersetzt. Foto: Foto: K. Nerche-Wolf

Im Sportheim des SV begrüßte Oberbürgermeister Siegfried Müller am Montagabend rund 50 Bürger zur Bürgerversammlung in Hoheim. Für das laufende Jahr kündigte das Stadtoberhaupt neue Großspielgeräte für den Kinderspielplatz St. Georg an. Alleine die Anschaffung neuer Geräte bezifferte er mit 12 000 Euro, wobei der Bauhof das Aufstellen der Geräte übernimmt. Es hatte sich herausgestellt, dass die Kosten für die Instandsetzung der Spielgeräte, die 2005 gekauft wurden, deutlich höher liegen, als die für neue Geräte.

Bereits erledigt wurde das Aufstellen dreier Hundetoiletten im Gemeindegebiet, deren Nutzung der Oberbürgermeister den Hundebesitzern dringend ans Herz legte. Abgeschlossen ist auch der Bau des Feuerhauses. Der Oberbürgermeister dankte dem Sportverein, der Flächen dafür überlassen hatte. Als Gegenleistung stellte die Stadt eine Garage als Geräteschuppen auf. Da der große Rasenmäher des Vereins defekt ist und ersetzt werden muss, will Müller prüfen lassen, ob im Rahmen der Sportförderung eine Unterstützung möglich ist.

Große Investitionen

Weitere Themen in der Bürgerversammlung waren:

• Bei den Kindertagesstätten macht die Stadt eine enorm gestiegen Nachfrage aus. Sie will daher – wie berichtet – den amerikanischen Kindergarten in den Marshall Heights erwerben und auf deutschen Standard umbauen. Die Stadt gehe von Kosten um eine Million Euro aus (ohne die Erwerbskosten), komme damit aber der Entwicklung eines neuen Stadtteiles entgegen. Bis zur Umsetzung 2019 muss zunächst die Ausschreibung der Trägerschaft erfolgen, so Müller.

Da die Erfordernisse des Bedarfsplanes damit noch nicht erfüllt sind und bei zunehmender Resonanz in den nächsten Jahren 96 Krippenplätze fehlen, will die Stadt deren Einrichtung aktiv angehen. Die Kinderkrippen seien rappelvoll und es gebe Wartelisten, betonte Müller.

In der Glauberstraße werde daher ein Neubau errichtet, da die bisherige Einrichtung nur noch befristet genehmigt wurde. In der Alemannenstraße wurde ein Grundstück erworben, das einen Anbau ermöglicht. Auch in der Memellandstraße soll ein Anbau die Einrichtung einer weiteren Gruppe ermöglichen. Der Bau könnte 2018 beginnen. Dann könnte auch der Bedarf für die nächsten Jahre gedeckt sein.

• Die Sanierung der Aussegnungshalle auf dem Neuen Friedhof muss wegen der Investitionen für Kindertagesstätten noch warten. Und außerdem stehen auch noch die Sanierung und der Umbau des Gebäudes in der Kaiser-Wilhelm-Straße 17 bevorsteht. Ihn bezeichnete Müller als wesentlich, um die räumliche Enge in den Dienstzimmern im Rathaus zu beseitigen. Insgesamt habe die Stadt damit in den nächsten Jahren riesige Investitionen vor, die die Stadtkasse belasten.

• In den kommenden Wochen steht die Montage neuer Straßenschilder an, da einige mit der Zeit unlesbar wurden.

• Noch im Februar werden die Windschutzhecken am Sonnenbühl und an beiden Seiten des Radwegs zurückgeschnitten.

• Neben dem Neubau der Deuster-Sporthalle steht in der Siedlungsschule ebenfalls der Neubau einer Sporthalle und einer Mensa an.

• Bauamtsleiter Oliver Graumann ergänzte, dass die Stadtgärtnerei in den kommenden Tagen zwei Bäume auf dem Friedhof wegen ihrer starken Schäden beseitigen werde. Die Rücknahme erfolge noch im Februar. Der Bauamtsleiter versprach den Bürgern jedoch Neupflanzungen, die im Oktober erfolgen sollen.

• Hinweisen aus der Bevölkerung über Straßen- und Wegeschäden durch Baumwurzeln will die Stadt ebenso nachgehen wie Schäden an der Leichenhalle.

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